Innenminister präsentiert Landeseinsatzzentrale

12. Mai 2014 | Themenbereich: Innenminister, Innere Sicherheit, Thüringen | Drucken

Die Ministerpräsidentin zeigte sich von den hohen technischen Standards der Zentrale beeindruckt. „Thüringen ist eines der sichersten Bundesländer. Die erfolgreiche Polizeistrukturreform, deren Herzstück diese Landeseinsatzzentrale ist, trägt dazu bei, dass dies auch so bleibt“, erklärte Lieberknecht. Sie dankte den Beamten für ihren Einsatz.

Seit der Aufschaltung der Einsatzzentrale der Landespolizeiinspektion Gotha am 28.04.2014 ist die LEZ für das Notrufmanagement aller Landespolizeiinspektionen der Thüringer Polizei zuständig, sagte Geibert. Dass die Aufschaltung aller sieben Polizeiinspektionen problemlos gelang, sei ein Beweis für die hohe Kompetenz und Einsatzbereitschaft der Thüringer Polizisten. „Diese Einsatzzentrale ist ein wesentlicher Meilenstein bei der Umsetzung der Polizeistrukturreform,“ so Geibert. Bis zum Ende des 2. Quartals dieses Jahres wird auch die Einsatzzentrale der Autobahnpolizeiinspektion Schleifreisen aufgeschaltet sein.

Allein in die technische Ausstattung der neuen Leitstelle wurden 7 Millionen Euro investiert. Nach vollständiger Integration steht eine thüringenweite zentrale Kräfte- und Mitteldisposition mit grafischer Unterstützung und aktueller Übersicht zur Verfügung. Diese ermöglicht es, schutzbereichsübergreifende Lagen zu erkennen und dabei einheitliche Verfahrensweisen bei der Einsatzsachbearbeitung anzuwenden.

Die LEZ wurde am 29. November 2013 mit der Überführung der Einsatzzentrale der Landespolizeiinspektion Erfurt in Betrieb genommen. Sie fungiert als Serviceeinrichtung für die nachgeordneten Dienststellen der Landespolizeidirektion sowie als Ansprechpartner für benachbarte Polizeibehörden. Die LEZ verfolgt das Ziel, die Dienststellen durch zentrale Steuerung bei gleichzeitiger dezentraler Einsatzbewältigung zu unterstützen.
Die Landeseinsatzzentrale gliedert sich in vier Notrufbereiche. Damit wird den regionalen und lokalen Erfordernissen weitgehend Rechnung getragen.
Etwa 80 Bedienstete übernehmen rund um die Uhr die Aufgaben des polizeilichen Notruf- und Einsatzmanagements. Derzeit gehen wöchentlich ca. 5 500 Notrufe in der Landeseinsatzzentrale ein. Jährlich ist mit rund 380 000 Notrufen zu rechnen. Auch die Alarmierungen von 137 Überfall- und Einbruchmeldeanlagen laufen zentral in der LEZ ein.

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