Herrmann bei KOMBA-Gewerkschaftstag

11. Mai 2014 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Offen, modern und ansprechend soll sich die öffentliche Verwaltung präsentieren. Dies war Thema des KOMBA-Gewerkschaftstages 2014 in Hof – „Die kommunale Verwaltung – fit für die Zukunft“? Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mahnte, die Interessen der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst zu vernachlässigen. Es gelte, die Attraktivität des öffentlichen Dienstes noch zu erhöhen und ihn konkurrenzfähig zur Privatwirtschaft zu halten.

Maßgebend dafür seien nicht nur ein sicherer Arbeitsplatz, ein angenehmes Arbeitsklima und moderne Arbeitsplätze. „Die Entscheidung für den Öffentlichen Dienst fällt auch danach, ob die Bezahlung leistungsgerecht ist und die Arbeitszeitmodelle flexibel genug sind, um den Herausforderungen der modernen Arbeits- und Lebenswelt zu begegnen“, so der Innenminister. Die Bayerische Staatsregierung sei mit den jüngsten Leistungen auf einem guten Weg: Anhebung der Eingangsbesoldung für junge Beamte im Mai 2013 – stufenweise Rückkehr zur 40-Stunden-Woche im August 2012 und 2013 – Erhöhung des Tarifentgelts um drei Prozent für kommunale Beschäftigte im März 2014, nochmals Anhebung um mehr als zwei Prozent zum März 2015 – über zwei Prozent mehr Lohn für Staatsbeamte seit Januar 2013, nochmals knapp drei Prozent mehr seit Januar 2014. Bayern stehe auch im Vergleich mit anderen Bundesländern gut da. So beträgt etwa das Grundgehalt eines Dienstanfängers in Berlin in der Lohngruppe A11 2.563 Euro, in Bayern aber fast 300 Euro mehr, nämlich 2.856 Euro. Herrmann: „Ich wage zu behaupten, dass nirgendwo sonst so zeitlich flexibel gearbeitet werden kann, wie im öffentlichen Dienst.“

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