Der „Schen­gen-Raum“ – Ei­ne Er­folgs­ge­schich­te

9. Mai 2014 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Seit 1986 wird am 9. Mai jedes Jahres der Schuman-Erklärung gedacht, in der der damalige französische Außenminister Robert Schuman am 9. Mai 1950 die Schaffung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) vorschlug, die später in die Montanunion mündete, die wiederum der Grundstein der heutigen Europäischen Union ist.

Die Europäische Gemeinschaft bietet für seine Menschen einen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts, in dem sie in Frieden zusammenleben können. Noch nie war es dabei so einfach und unkompliziert wie heute, Grenzen innerhalb Europas als Reisender zu überschreiten.

Einen wesentlichen Anteil daran haben die Schengener Abkommen, durch die bei allen teilnehmenden Staaten innerhalb Europas die Grenzkontrollen an den Binnengrenzen abgeschafft werden konnten.

Der Schengen-Raum garantiert seit 1995 die Freizügigkeit des Reisens. Das bedeutet, Binnengrenzkontrollen entfallen bei gleichzeitiger Gewährleistung von Schutz und Hilfe. Nicht jeder Schengen-Anwenderstaat ist dabei gleichzeitig EU-Vollmitglied. Zuletzt schloss sich etwa Liechtenstein (nicht-EU-Mitglied) im Jahre 2011 dem Schengen-Raum an. Inzwischen profitieren über 500 Millionen Menschen von Schengen.

Insbesondere die Bundespolizei, die für die Sicherheit auf Bahnhöfen und Flughäfen sowie im nationalen Grenzraum sorgt, hat eine tragende Rolle bei der erfolgreichen Zusammenarbeit im Schengen-Raum.

Pünktlich zum Europatag informiert das Bundesministerium des Innern mit seiner aktualisierten „Schengen-Raum -Karte“ zu den Ländern, die Binnengrenzkontrollen abgeschafft haben und bietet viele Serviceinformationen zu den Themen Reisefreiheit und Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger.

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