Kripo-Gewerkschaft BDK fordert eine saubere PKS-Erfassung und Etablierung eines Expertengremiums

7. Mai 2014 | Themenbereich: Brandenburg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

In der aktuellen Diskussion um Manipulationsvorwürfe im Zusammenhang mit der Erfassung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) in Brandenburg wird durch den in Fachkreisen geschätzten Prof. Dr. jur. Thomas Feltes M.A. (Ruhr Universität Bochum) in einem Gutachten erklärt, dass an der PKS in Brandenburg manipuliert worden wäre. Der Vorsitzende des BDK Landesverbandes Brandenburg Riccardo Nemitz (40) spricht sich für eine saubere und klare Erfassung der PKS aus, ohne Wenn und Aber!

Durch das heute veröffentliche Gutachten von Prof. Dr. Feltes sei bestätigt geworden, dass mit den Regelungen der Polizeidirektion West aktiv an bei der Erfassung „gedreht“ worden sei, so Nemitz weiter. Das Vertrauen in die Brandenburgische Polizei sei damit unnötiger Weise stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Dies gilt es jetzt wieder gerade zu biegen!

Prof. Dr. Feltes unterstützt in seinem Gutachten die langjährige Forderung des BDK zur Etablierung eines UNABHÄNGIGEN Gremiums zur Beurteilung der Sicherheitslage. Bestehen solle dieses aus Fachleuten der Justiz, der Wissenschaft, der Polizei und der Fachgewerkschaften. Zudem sollten als weiterer Baustein die Statistiken von Polizei und Justiz kompatibel gemacht werden. Auf Bundes- und Landesebene müsse endlich gehandelt werden.

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