1. Mai: „Noch keine Normalität trotz insgesamt relativ friedlichen Ablaufs“

2. Mai 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärt zum Ablauf des diesjährigen 1. Mai und der vorangegangenen Walpurgismacht: „Die zentrale Botschaft dieses 1. Mai war der Kampf für die Arbeitnehmerrechte und gegen soziale Ungerechtigkeit. Das stand im Berlin diesmal eindeutig im Mittelpunkt, nachdem in den vergangenen Jahren oft einige Gruppen mit Gewaltaktionen vom eigentlichen Sinn des Maifeiertags abgelenkt hatten. Der relativ friedliche Ablauf in diesem Jahr zeigt, dass wir auf dem Weg zur Normalität vorankommen, auch wenn diese noch nicht erreicht ist.“

Wowereit: „Die große Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat friedlich für ihre politischen Ziele demonstriert. Auch das Myfest in Kreuzberg war eine deutliche Demonstration von Menschen, die sich den 1. Mai nicht durch Autonome und Chaoten kaputt machen lassen wollen. Die Taktik der Polizei ist aufgegangen. Ihr Weg der Deeskalation, des Aufeinanderzugehens, trägt immer mehr Früchte.“

Der Regierende Bürgermeister dankte den Polizistinnen und Polizisten, den Feuerwehrleuten sowie den Sanitätsdiensten. „Auch in diesem Jahr“, so Wowereit, „hat es leider aber wieder Verletzte unter den Sicherheitskräften gegeben, was völlig unakzeptabel ist. Ich wünsche den Betroffenen rasche und nachhaltige Genesung. Dank und Anerkennung gebührt aber auch den Zehntausenden, die gewaltfrei demonstriert haben sowie den Bürgerinnen und Bürgern, die friedliche Veranstaltungen rund um den 1. Mai organisiert haben“.

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