JVA für Frauen in Vechta eröffnet eigenen Shop

30. April 2014 | Themenbereich: Niedersachsen, Strafvollzug | Drucken

Von selbst gestalteter Postkarte bis hin zum „Justizirrtum“ – alles im Angebot

Die Produkte gibt es schon länger, nur der eigene Laden fehlte der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta noch. Seit heute können Interessierte unter anderem verschiedene Sanddorn-Produkte aus eigener Herstellung wie Sanddorn-Schnäpse aus der Reihe „Justizirrtum“ im neuen Shop auf dem Gelände in Vechta-Falkenrott kaufen.

Bereits in der Vergangenheit hat sich die JVA für Frauen in Vechta mit der größten Sanddornplantage Westdeutschlands einen Namen machen können.

Neben den selbst hergestellten Waren gibt es in dem hauseigenen Laden auch verschiedene Dinge aus anderen Anstalten zu kaufen: darunter Grills, Blumen und Postkarten.

Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz freut sich über die Eröffnung des JVA-Ladens: „Die Arbeit in den Einrichtungen ist wichtig für das Selbstwertgefühl der Inhaftierten. Und wenn man das, was man mit Herzblut und ganzem Körpereinsatz geschaffen hat, sogar direkt im eigenen Laden verkaufen kann, finde ich das einfach toll.“

Arbeit ist im Strafvollzug ein wichtiger Bestandteil zur Resozialisierung der Inhaftierten. Sie ist die beste Vorbereitung für die Suche nach einer Stelle und die erfolgreiche Bewältigung einer Erwerbstätigkeit nach der Entlassung.

Der JVA-Shop ist montags bis donnerstags in der Zeit von 13 – 16 Uhr geöffnet.

Online ist das Warenangebot der Einrichtungen unter der Adresse www.jva-online-shop.de zu erreichen.

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