Bilanz Landesverkehrswacht-Programm ‚Könner durch Er-Fahrung‘

30. April 2014 | Themenbereich: Bayern, Verkehr | Drucken

Als ein Erfolgsprogramm für mehr Verkehrssicherheit hat heute Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck in Coburg die Aktion ‚Könner durch Er-Fahrung‘ auf der jährlichen Bilanzveranstaltung der Landesverkehrswacht Bayern bezeichnet. Mehr als 10.000 junge Fahrerinnen und Fahrer aus ganz Bayern haben 2013 daran teilgenommen und dabei ihr Unfallrisiko statistisch um rund ein Drittel gesenkt. Seit dem Start von ‚Könner durch Er-Fahrung‘ im Jahr 1984 wurden insgesamt bereits knapp 440.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer geschult. „Das sind beeindruckende Fakten“, betonte Eck. „Wir müssen alles daran setzen, noch mehr junge Fahranfänger für das kostenlose Verkehrssicherheitstraining ‚Könner durch Er-Fahrung‘ zu begeistern.“ Das bayerische Innenministerium fördert daher das Projekt mit jährlich 80.000 Euro.

Trainieren, Korrigieren und Erfahrungen sammeln – das sind laut Eck die wesentlichen Ansatzpunkte für die Aktion ‚Könner durch Er-Fahrung‘: „Bei unserem Verkehrssicherheitstraining können junge Leute, die seit ein bis zwei Jahren ihren Führerschein haben, kostenfrei mit Experten ihr Können testen.“ Dabei geht es in erster Linie um ein selbstkritisches Hinterfragen des eigenen Fahrkönnens. Dazu wird ein Training mit praktischen Fahrübungen und Tipps für kritische Situationen im Straßenverkehr geboten. Neben dem bayerischen Innenministerium unterstützen auch die Landesbausparkasse und die bayerischen Sparkassen die Aktion der Landesverkehrswacht Bayern und der örtlichen Verkehrswachten.

Wie der Verkehrsstaatssekretär erläuterte, gingen 2013 in Bayern die Verkehrsunfälle mit Beteiligung junger Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren um 2,2 Prozent auf 36.531 Unfälle zurück. „Unsere jungen Verkehrsteilnehmer sind aber immer noch die häufigsten Unfallverursacher“, mahnte Eck. Ursächlich seien insbesondere die geringe Fahrpraxis vor allem in gefährlichen Situationen, nicht angepasste Geschwindigkeit und zum Teil zu hohe Risikobereitschaft. „Mehr als jeder fünfte Verkehrsunfall mit schweren Verletzungen oder Todesfolge wird von dieser Altersgruppe verursacht“, so Eck. „Umso wichtiger ist, unsere Fahranfänger auch nach dem Führerscheinerwerb gezielt zu unterstützen. Hier leistet unser ‚Könner durch Er-Fahrung‘ großartige Dienste. Das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit und ganz im Sinne unseres großen Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‘.“

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.