„Hessen würdigt ehrenamtliches Engagement bei Einstellungen im öffentlichen Dienst“

29. April 2014 | Themenbereich: Hessen, Innere Sicherheit | Drucken

Die Förderung des Ehrenamtes ist ausdrückliches Ziel der Landesregierung und ist entsprechend im Koalitionsvertrag festgelegt. Ziel des Hessischen Innenministers ist es, dass ehrenamtliches Engagement bei Einstellungen im öffentlichen Dienst gewürdigt wird.

„Um ehrenamtliches Engagement zu fördern, wollen wir sowohl im Beamten- als auch im Arbeitnehmerbereich die im Ehrenamt erworbenen Zusatzqualifikationen bei der Feststellung von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung besonders würdigen. Die Erfahrungen in ehrenamtlichen Funktionen können in vielfältiger Weise für dienstliche Anforderungen und Tätigkeiten förderlich und unterstützend sein“, sagte der Hessische Innenminister Peter Beuth.Daher hat das Innenministerium die Ressorts und Behörden der hessischen Landesverwaltung in einem Rundschreiben ausdrücklich auf dieses wichtige Ziel der Hessischen Landesregierung hingewiesen und aufgefordert, das ehrenamtliche Engagement umfassend zu würdigen.

„Gesellschaftliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist ein wichtiger Beitrag zum Miteinander und zur Aufrechterhaltung des Staatswesens. Somit ist das freiwillige Engagement in Ehrenämtern eine tragende Säule der Gesellschaft. Eine lebendige Demokratie benötigt eine aktive Bürgergesellschaft“, machte der Minister deutlich.

Hintergrund:

Hessen versteht sich als „Engagement-Land“ und fördert den Einsatz der ehrenamtlich Aktiven mit zahlreichen Hilfestellungen und Anerkennungsstrukturen. Zu den bereits existierenden Instrumenten zur Förderung der Anerkennungskultur gehören der Landesehrenbrief, der Versicherungsschutz für Ehrenamtliche, die bundesweit einmalige LandesEhrenamtsagentur, die Ehrenamtscard oder verschiedene Auszeichnungen des Monats.

Im Zuge der geplanten Verfassungsänderung wird die Regierungskoalition die Aufnahme des Staatsziels „Förderung des Ehrenamts“ der Bevölkerung zur

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