Startschuss für Website Opferschutz der Niedersächsischen Landesregierung

28. April 2014 | Themenbereich: Justiz, Niedersachsen | Drucken

Mit einer Website bietet die Niedersächsische Landesregierung ab sofort schnelle und unbürokratische Hilfe für Opfer von Straftaten, deren Angehörigen, Bekannten und Fachkräfte. Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz gab heute im Niedersächsischen Landtag dafür den Startschuss.

Unter der Adresse www.opferschutz-niedersachsen.de finden die Besucher auf mehr als 70 Seiten zahlreiche Informationen – dezentral und leicht zu erreichen über das Internet. Das Land Niedersachsen ist mit diesem Angebot eines der Vorreiter im Bezug auf den Opferschutz.

„Wir müssen Opfern die Hand reichen und ihnen zum Beispiel mit Angeboten wie dieser Website zeigen, dass wir alles dafür tun, dass sie Hilfe finden können“, sagte die Justizministerin nach der Veröffentlichung. „Für mich persönlich ist das eine der ganz wichtigen Aufgaben: diese Menschen, die häufig Schlimmes hinter sich haben, im Nachhinein mit ihren Sorgen, Ängsten und schrecklichen Erfahrungen nicht allein zu lassen“.

Die Landesregierung setzt mit dieser Website die Maxime ihrer eigenen Opferschutzkonzeption konsequent um. Darin steht die Überlegung im Mittelpunkt, dass in einer demokratischen und sozialen Gesellschaft jeder Mensch in Notlagen Schutz und Hilfe der Gesellschaft erwarten kann.

Konzept und Struktur der Seite wurden von der Fachstelle Opferschutz im Landespräventionsrat des Justizministeriums Niedersachsen in Zusammenarbeit mit den Ressorts Inneres, Kultus und Soziales entwickelt.