30 Polizeibeamten beim Spiel F.C. Hansa Rostock – RB Leipzig verletzt

28. April 2014 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Wir sind es leid, nahezu jede Woche wieder von massiven Angriffen und Verletzungen unserer Kolleginnen und Kollegen am Rande von Fußballspielen zu hören“, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Christian Schumacher.
Während des 2. Halbzeit des Fußballspiels F.C. Hansa Rostock – RB Leipzig am 26.04.2014 verlies eine große Anzahl gewaltbereiter Chaoten die Südtribüne und attackierte gezielt Polizistinnen und Polizisten mit Pyrotechnik, Farbbeutel sowie Teilen von zuvor zerstörter Stadion- und Sanitäreinrichtungen. Durch diese Angriffe wurden mehrere Polizeibeamte verletzt.

„Diese Form ungezügelter und blindwütiger Gewalt gegen meine Kolleginnen und Kollegen macht mich fassungslos. Das hat nichts mit Fankultur zu tun, das sind Verbrecher die u.a. auch IHREM Verein schaden“, so Schumacher weiter.

Die GdP fordert den F.C. Hansa auf, die Identifizierung der Straftäter intensiv mit allen Mitteln zu unterstützen und sich somit aktiv von solchen Tätern zu distanzieren. „Es handelt sich um Gewalttäter und nicht um Fans. Es ist bekannt, wo sie stehen und ihre Privilegien ausnutzen“ Gleichzeitig fordern wir Innenminster Caffier auf, sich für die bundesweite Datei „Intensivstraftäter Fußball“ einzusetzen.

Die GdP dankt allen betroffenen Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz den sie Woche für Woche zum Schutz der friedlichen Fans leisten.

Gleichzeitig denken wir an alle verletzten Kolleginnen und Kollegen und wünschen Euch gute Besserung und eine baldige Genesung!

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