13 Anwärter im Justizvollzugsdienst erhalten Ernennungsurkunden

25. April 2014 | Themenbereich: Saarland, Strafvollzug | Drucken

Aus den Händen von Justiz-Staatssekretärin Dr. Anke Morsch erhielten heute Abend in der Justizvollzugsschule Wittlich drei Anwärterinnen und zehn Anwärter für den Justizvollzugsdienst ihre Ernennungsurkunden für die Beamtenlaufbahn.

Morsch gratulierte den frisch gebackenen Beamtinnen und Beamten zum Bestehen der Prüfungen nach zweijähriger Ausbildung und bedankte sich zugleich beim rheinland-pfälzischen Justizminister Jochen Hartloff für die enge Zusammenarbeit beider Länder: „Die gemeinsame Ausbildung unserer Anwärterinnen und Anwärter ist nur ein Beispiel für die enge und produktive Zusammenarbeit zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz auch und gerade im Bereich des Justizvollzugs. Durch unsere enge Kooperation schonen wir nicht nur die Landeshaushalte, sondern sichern zugleich auch die Qualität der Ausbildung, aber auch des Vollzugs insgesamt.“

Hintergrund:

Die Justizvollzugsschule in Wittlich ist auf der Grundlage einer Verwaltungsvereinbarung zwischen beiden Bundesländern für die theoretische Ausbildung der Anwärterinnen und Anwärter im Vorbereitungsdienst für den Justizvollzugsdienst bei Anstalten in Rheinland-Pfalz und im Saarland zuständig.

Die Ausbildung erfolgt in einem zweijährigen Vorbereitungsdienst. Dieser gliedert sich in eine dreimonatige praktische Einführung in einer Anstalt, eine vier Monate währende theoretische Ausbildung im Grundlehrgang in Wittlich, eine elfmonatige weitere praktische Ausbildung in zwei verschiedenen Anstalten und einen halbjährigen Abschlusslehrgang in Wittlich, an dessen Ende die Laufbahnprüfung steht. Im Rahmen der theoretischen Ausbildung werden neben der Unterrichtung in vollzugs-, verwaltungs- und beamtenrechtlichen Fächern auch allgemeinbildende Inhalte sowie sozial- und humanwissenschaftliche Kenntnisse vermittelt.