Panzerbataillon 393 vor der Verlegung nach Nordthüringen

18. April 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Thüringen | Drucken

Auf die etwa 500 Soldatinnen und Soldaten des Panzerbataillons 393 kommen in den nächsten Wochen einschneidende Veränderungen vor allem im privaten Bereich zu. Das Bataillon wird bis Ende Juni aus dem südthüringischen Bad Salzungen nach Bad Frankenhausen in Nordthüringen verlegt. Großes Verständnis äußerte deshalb Thüringens Innenminister Jörg Geibert in seiner Rede am Mittwoch (16. April 2014) auf dem Nappenplatz in Bad Salzungen, dass sich die zum Appell angetretenen Bundeswehrangehörigen mit etwas Wehmut aus ihrer bisherigen Garnisonsstadt verabschieden.

Gleichzeitig begrüßte der Minister aber, dass das Panzerbataillon im Rahmen der Bundeswehrreform lediglich innerhalb Thüringens umzieht und so dem Freistaat erhalten bleibt. „Als Vertreter der Landesregierung will ich betonen, dass wir uns als Freistaat unserer Verantwortung für den Auftrag der Bundeswehr bewusst sind und zu dieser Verantwortung stehen. Und ich appelliere an uns, an die Vertreter aus Politik und Gesellschaft, sich dieser Verantwortung auch weiterhin zu stellen.“ Das gelte ganz besonders auch in der Hinsicht, die Bundeswehr vor Ort in ihrem Bemühen zu unterstützen, die Vereinbarkeit von Dienst und Familie für ihre Soldaten zu gewährleisten.

Das Panzerbataillon 393 und das Panzergrenadierbataillon 391, das am Standort Bad Salzungen verbleibt, werden sich in Zukunft wohl mehr in der Fremde begegnen als im bisherigen Zuhause.

Neue Auslandseinsätze im Jahr 2015, diesmal vielleicht auch in Afrika, deuten sich bereits an. Von der hohen Leistungsfähigkeit der in Thüringen für solche Aufgaben ausgebildeten Soldaten hatte sich Jörg Geibert unter anderem bei einem Truppenbesuch im Kosovo selbst überzeugt.

 

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