Dialogforum Fußball und Sicherheit: Den Gesprächen müssen Taten folgen!

10. April 2014 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat das heute von Innenminister Herrmann vorgestellte Dialogforum Fußball und Sicherheit grundsätzlich begrüßt. DPolG-Landesvize Rainer Nachtigall sieht in diesem Pilotprojekt eine Chance, einen verstärkten Dialog mit den Vereinen und den Fans in Gang zu bringen. Gleichzeitig appelliert er insbesondere an die bayerischen Bundesligavereine, diesen Gesprächsrunden auch Taten gegen ihre gewaltbereiten Fans durch eine deutlichere Distanzierung von deren Gewalttaten und konsequentere Vorgehensweise gegen Gewalttäter folgen zu lassen.

„Nur wenn jetzt alle Beteiligten endlich am gleichen Strang ziehen, kann die Gewalt in und rund um die Fußballstadien wirksam eingedämmt werden. Dazu bedarf es jedoch konkreter Maßnahmen und des guten Willens der Vereinsverantwortlichen“, ist Nachtigall überzeugt. „Es darf nicht wieder nur einen Austausch von Freundlichkeiten und Lippenbekenntnissen in der Gesprächsrunde mit dem Innenminister geben. Und zuhause im Verein werden Ultras dann durch Privilegien geradezu hofiert und nach Straftaten auch noch öffentlich in Schutz genommen.“

Die DPolG erwartet, dass insbesondere eine klare Absage an Pyrotechnik in den Stadien, lebenslange Stadionverbote für Wiederholungstäter und Sitzplatzvorgaben für „High-Risk-Spiele“ bei solchen Gesprächen thematisiert werden.

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.