Amtswechsel bei den Justizvollzugsanstalten Bernau, Traunstein und Bad Reichenhall

8. April 2014 | Themenbereich: Bayern, Strafvollzug | Drucken

Der bayerische Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat heute auf dem Gut Hitzelsberg in der Gemeinde Bernau den Amtswechsel an der Spitze der Justizvollzugsanstalt Bernau vollzogen. Bei einem Festakt verabschiedete er Christian Engert, der zum 1. Januar 2014 in den Ruhestand getreten ist. Gleichzeitig führte er Wilfried Schmalzbauer feierlich in sein neues Amt als Leiter der Justizvollzugsanstalten Bernau, Traunstein und Bad Reichenhall ein.

Christian Engert (65) war zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn im Justizvollzug in Niedersachsen tätig. Im Juli 1980 wechselte er nach Bayern und war fortan in verschiedensten Positionen in der Justizvollzugsanstalt Bernau eingesetzt. Mit Wirkung zum 1. Juli 1991 wurde er zu deren Leiter bestellt und stand von nun an über viele Jahre hinweg an der Spitze der Justizvollzugsanstalten Bernau, Traunstein und Bad Reichenhall. Mit Ablauf des Dezembers vergangenen Jahres ist er in den Ruhestand getreten.

Wilfried Schmalzbauer (52 Jahre) trat nach dem Studium der Rechtswissenschaften im September 1994 in den bayerischen Justizvollzugsdienst ein. In der Folgezeit war er bei den Justizvollzugsanstalten in Bernau, Aichach, Straubing und München als Abteilungsleiter eingesetzt. Im Jahr 2004 wurde er an die Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech versetzt und zum Vertreter des Anstaltsleiters bestellt. Die Leitung der Justizvollzugsanstalt Regensburg übernahm er im Februar 2005. Diese Funktion hatte Wilfried Schmalzbauer bis zur Übertragung der Leitung der Justizvollzugsanstalten Bernau, Traunstein und Bad Reichenhall am 1. Januar 2014 inne.

Justizminister Bausback würdigte in seiner Laudatio den scheidenden und den neuen Anstaltsleiter: „Mit unermüdlicher persönlicher Einsatzbereitschaft und großer Umsicht hat Herr Engert entscheidend an der Fortentwicklung der Justizvollzugsanstalten Bernau, Bad Reichenhall und Traunstein und des gesamten Bayerischen Strafvollzugs mitgewirkt. Sein Eintritt in den Ruhestand ist für den ganzen Bayerischen Justizvollzug ein einschneidendes Ereignis. Auch Herr Schmalzbauer hat überall, wo er bislang eingesetzt war, alle Erwartungen erfüllt. Kaum ein Bediensteter im Bayerischen Justizvollzug kann eine derart breite und tiefe Erfahrung vorweisen wie er. Wir freuen uns sehr, dass er hierher nach Bernau wechselt und wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles Gute.“

Seine Laudatio verband Bausback mit einem Dank nicht nur an die beiden zu Ehrenden, sondern an alle Mitarbeiter im Justizvollzug: „Der Strafvollzug leistet einen essentiellen Beitrag zur Sicherheit unseres Landes. Er schützt die Allgemeinheit vor gefährlichen Straftätern und bereitet die Gefangenen durch geeignete Resozialisierungsmaßnahmen auf ein rechtschaffenes Leben in der Gemeinschaft vor. Diese anspruchsvolle Aufgabe zu erfüllen und den erreichten hohen Standard nicht nur zu halten, sondern kontinuierlich zu verbessern, stellt einen modernen Strafvollzug vor große Anforderungen. Doch der Teamgeist, der den Bayerischen Justizvollzug prägt, lässt bei mir keinen Zweifel, dass wir auch in Zukunft diese schwierigen Aufgaben mit Erfolg anpacken werden!“