Positive Bilanz

7. April 2014 | Themenbereich: Niedersachsen, Verkehr | Drucken

Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, zieht eine erste positive Bilanz nach dem gestrigen Niedersachsenderby. „Ich danke zunächst allen eingesetzten Polizeikräften für ihren besonnenen Einsatz, aber auch den friedlichen Besuchern des Spiels. Für die Fans war es das erhoffte friedliche Stadionerlebnis, auch wenn der sportliche Ausgang sicherlich sehr unterschiedlich beurteilt wird.“

Die Erfahrungen aus dem Hinspiel in Hannover am 8. November 2013 haben gezeigt, dass nur eine konsequente Trennung der gewaltbereiten Anhänger beider Vereine einen friedlichen Verlauf und damit eine erfolgreiche Einsatzbewältigung beim Rückrundenspiel gewährleisten konnte. Daran hatte gestern das von den Vereinen Eintracht Braunschweig und Hannover 96 umgesetzte „Niedersächsische Modell“ der Vergabe von Auswärtskarten in Verbindung mit einer organisierten Anreise einen wesentlichen Anteil.

„Ich danke an dieser Stelle den Verantwortlichen der Vereine und insbesondere denen von Hannover 96, die bei der Umsetzung dieses Modells mit vielen Vorbehalten zu kämpfen hatten. Der Dank gilt aber auch den Verantwortlichen der Eintracht aus Braunschweig und der Stadt Braunschweig für die sehr vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit. Darüber hinaus ist es auch ein Verdienst vor allem der wahren Fußballfans dieser beiden niedersächsischen Traditionsvereine, dass bei diesem Spiel das Sportliche im Vordergrund geblieben ist.“

Vor diesem Gesamteindruck ist das Verhalten einiger 96-Anhänger bei der Rückkehr der Mannschaft umso bedauerlicher. „Der illegale Einsatz von Pyrotechnik, wie hier das Werfen von Bengalos in Richtung Trainer, Spieler und Polizeikräfte, ist nicht akzeptabel. Schlimme Verletzungen werden somit in Kauf genommen. Das ist kriminell und nicht zu tolerieren.“

Es macht auch einmal mehr deutlich, dass die Stärkung der friedlichen Fans und Fankultur ein wesentlicher Bestandteil gegen Gewalt im Zusammenhang mit Fußballspielen ist.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.