Neue Funkstreifenwagen für bessere Sichtbarkeit auf Autobahnen

7. April 2014 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Polizei | Drucken

Innenminister Lorenz Caffier hat heute Nachmittag in Schwerin 10 neue Funkstreifenwagen für die Verkehrsüberwachung auf den Autobahnen unseres Landes übergeben. Die Fahrzeuge des Typs Mercedes-Benz E 250 CDI ersetzen 10 Altfahrzeuge, die bei ihren Einsätzen auf den fast 540 Kilometern Bundesautobahn in Mecklenburg-Vorpommern jeweils eine Laufleistung von bis zu 400.000 km erreicht haben.

‚Einsätze insbesondere auf den Autobahnen mit den hohen Geschwindigkeiten im fließenden Verkehr sind zwangsläufig mit Gefährdungen verbunden. Mir ist es wichtig, dass sowohl die Polizeibeamtinnen und -beamten als auch die Verkehrsteilnehmer hier bestmöglich abgesichert sind´, so Innenminister Caffier.

Das besondere an den neuen Funkstreifenwagen ist, dass sie sehr viel besser zu erkennen sind, denn sie wurden mit gelben fluoreszierenden (für die Tagsichtbarkeit) und retroreflektierenden (für die Nachtsichtbarkeit) Folien beklebt.

´Die modifizierte Beklebung bringt einen erheblichen Sicherheitsgewinn´, ist der Minister überzeugt.

Mecklenburg-Vorpommern setzt damit auch Empfehlungen des bundesweiten Projekts ´VESBA´ (Verbesserte Erkennbarkeit von Streifenfahrzeugen auf Bundesautobahnen und autobahnähnlichen Straßen) um. Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Studie wurde nachgewiesen, dass insbesondere bei der Absicherung von Unfällen die Einsatzfahrzeuge der Polizei früher und besser durch die zusätzliche Folienbeklebung wahrgenommen werden. Sukzessive sollen alle Funkstreifenwagen in den sieben Dienststellen, die für die Verkehrsüberwachung auf den Autobahnen der Landespolizei zuständig sind, mit den besser sichtbareren Funkstreifenwagen ausgestattet werden.