Tagung zu Hoch-Risiko-Straftätern

4. April 2014 | Themenbereich: Justiz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Seit Ende 2012 beraten Mecklenburg-Vorpommern, Irland, Estland und Finnland über gemeinsame Standards beim Umgang mit Hoch-Risiko-Straftätern. Das EU-Projekt wurde vom Justizministerium initiiert und ist ambitioniert. Denn in den EU-Ländern gibt es gerade bei diesem Thema unterschiedlichste Herangehensweisen. Ich würde mir einen gemeinsamen Standard wünschen“, sagte Ministerin Kuder.

„Selbst Hoch-Risiko-Straftäter haben irgendwann ihre Strafe abgesessen. Dann geht es um die Integration zurück in die Gesellschaft, was sehr verantwortungsbewusst vorbereitet und begleitet werden muss. Die Maßstäbe, die Mecklenburg-Vorpommern anlegt, sind schon jetzt hoch. Die Sichtweisen anderer Länder können jedoch unser System durchaus bereichern. Optimal wären am Ende EU-weite Standards, die wir auf der Abschlusskonferenz des JCN-Projektes im Herbst in Warnemünde beraten wollen“, so die Justizministerin.

In dieser Woche sind 40 JCN-Teilnehmer aus Deutschland, Irland, Estland und Finnland sowie Experten aus der Schweiz, Belgien und den Niederlanden sind zum letzten Workshop in Schwerin zusammengekommen. Auf ihrem Programm stand der Besuch der Sozialtherapie in der JVA Waldeck, wo mit Hoch-Risiko-Tätern intensiv gearbeitet wird. Vor dem Treffen in Schwerin haben sich die Projektteilnehmer in Estland, Irland und Finnland getroffen. Zur Abschlussveranstaltung im September in Warnemünde werden bis zu 400 Gäste aus ganz Europa erwartet.

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