Kooperationsvereinbarung zwischen dem sächsischen und dem niederschlesischen Justizvollzug unterzeichnet

3. April 2014 | Themenbereich: Niedersachsen, Sachsen, Strafvollzug | Drucken

Der Zusammenarbeit zwischen dem sächsischen und dem niederschlesischen Justizvollzug wurde heute durch eine Kooperationsvereinbarung eine neue Qualität verliehen. Anlässlich der Unterzeichnung trafen sich die Vertreter des sächsischen und des niederschlesischen Justizvollzuges im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa. Die Kooperationsvereinbarung wird die Grundlage der künftigen Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Niederschlesien im Bereich des Justizvollzuges bilden.

Justizstaatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt: „Bereits heute sind die Beziehungen zwischen Sachsen und Niederschlesien von erheblicher Bedeutung. Die künftige verstärkte Zusammenarbeit kann damit auf einem guten Fundament aufbauen. Durch den Erfahrungsaustausch können wir die künftigen Herausforderungen des Justizvollzuges mit neuer Kreativität und Mut zu neuen Ideen und Lösungen angehen.“

Die künftige Kooperation wird insbesondere im gegenseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie gegenseitigen Besuchen bestehen. Auch sollen Gruppenpraktika, gemeinsame Konferenzen, Fachtagungen und sportliche Angebote die Zusammenarbeit bereichern.

Oberst Ryszard Godyla, Leiter der niederschlesischen Delegation: „Ich bin sehr froh, dass wir heute diesen wichtigen Schritt für unsere weitere Zusammenarbeit getan haben. Durch den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, können wir voneinander lernen und so den Justizvollzug im eigenen Land kontinuierlich verbessern. Beide Regionen können von der Zusammenarbeit profitieren.“

Seit den 90er Jahren besteht ein enger Kontakt zwischen dem sächsischen und dem niederschlesischen Justizvollzug. Im Rahmen des heutigen Besuchs wurden Ministerialdirigent Willi Schmid, Leiter der Abteilung für Justizvollzug im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa, und Anna Holicki, Psychologin in der Justizvollzugsanstalt Torgau, von der Delegation für die gute Zusammenarbeit geehrt. Auch in Zukunft möchten beide Seiten diese gewinnbringende Kooperation fortsetzen.

 

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