Bekämpfung der Glücksspielsucht

3. April 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Sachsen-Anhalt | Drucken

Die LIGA der freien Wohlfahrtverbände hat heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 156.600 Euro erhalten. Das Geld wird zur Finanzierung des Projekts „Prävention des pathologischen Glückspielens in Sachsen-Anhalt (PPGS)“ verwendet, welches zum Ziel hat, Menschen mit problematischem oder krankhaftem Glücksspielverhalten Beratungen und Hilfemöglichkeiten anzubieten.

Minister Stahlknecht: „Glücksspielsucht kann verheerende Folgen für die Betroffenen und ihre Angehörigen haben. Mit dem Geld können die bestehenden Beratungs- und Hilfsangebote im Sinne einer wirksamen Suchtprävention ausgeweitet werden.“

Die LIGA der freien Wohlfahrtverbände betreibt das Projekt PPGS bereits seit dem Jahr 2009, der Bedarf an fachkundiger Hilfestellung ist seitdem kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2012 wandten sich mehr als 150 Betroffene an die Regionalstellen in Halle, Magdeburg und Wernigerode. Hinzu kommen noch zahlreiche Angehörige, die ebenfalls Beratungs- und Hilfeleistungen in Anspruch genommen haben.

Hintergrund

Ein Ziel des Glücksspielstaatsvertrages ist es, das Entstehen von Glücksspielsucht und Wettsucht zu verhindern und die Voraussetzungen für eine wirksame Suchtprävention zu schaffen. Um diesem Anliegen Rechnung zu tragen, werden jährlich vom Land Sachsen-Anhalt 200.000 Euro zur Verfügung gestellt.

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