Kriminalprävention ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft

2. April 2014 | Themenbereich: Kriminalität, Prävention, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenstaatssekretärin Heike Raab hat die wichtige Rolle der Prävention für eine gewaltfreie Gesellschaft hervorgehoben. „Gewaltprävention ist die Aufgabe des gesamten Sozialwesens“, sagte Raab bei der Verleihung des Landespräventionspreises am Mittwoch in Mainz. Daher seien die ausgezeichneten Projekte als Vorbild und Motivation für alle Menschen in Rheinland-Pfalz zu verstehen. „Kriminalprävention lebt vom Mitmachen und die Vielfalt der Projekte im ganzen Land zeigt, dass Verantwortung in Rheinland-Pfalz von vielen Akteuren übernommen wird“, betonte Raab. Das Engagement sei mit einem klaren Ziel verbunden: „Wir alle wollen eine Gesellschaft, in der sich jeder nach seinen Fähigkeiten frei entfalten kann, ohne Einschränkung durch alltägliche Gewalt, sexuelle Übergriffe oder Sucht.“

Prävention sei für eine von Toleranz, Respekt und Anerkennung geprägte Gesellschaft unabdingbar. „Ich freue mich, dass wir wieder drei Initiativen aus dem vergangenen Jahr würdigen können, die für dieses gesellschaftliche Weltbild stehen“, fügte die Staatssekretärin hinzu.

Ausgezeichnet wurden das Projekt „Das Jugendbüro der VG als Initiator einer gelungenen Kriminalprävention“ aus der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach, die Mainzer Initiative Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen mit dem Projekt „Sicher im Netz – gegen sexuelle Übergriffe und Gewalt“ sowie der Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück mit seinem Projekt Geocaching „Rund(e) um Sucht“.

Für den Landespräventionspreis können sich jedes Jahr Gruppen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschule, soziale Einrichtungen, Behörden, Kriminalpräventive Gremien, Einzelpersonen und sonstige Institutionen mit Sitz in Rheinland-Pfalz bewerben. Der Landespräventionspreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro dotiert, das für die Fortführung des eingereichten Projektes oder für die Entwicklung eines neuen kriminalpräventiven Projektes zweckgebunden verwendet werden muss.

 

 

 

 

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  1. Kriminalprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und erfordert ein übergreifendes, integratives Gesamtkonzept, in dem nicht nur die Polizei, sondern neben staatlichen und nichtstaatlichen Stellen, die Wirtschaft, die Medien sowie auch die Bürgerinnen und Bürger selbst Verantwortung tragen und ihre spezifischen Beiträge leisten müssen. daher habe ich bereits vor Jahren einen Blog eingerichtet, innerhalb dessen ich meine Aufgabe als Bürger ehrenamtlich erfülle. http://sicherleben.blogspot.de

    Ihr
    Peter Ries
    von: http://sicherleben.blogspot.de

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