Bundesvorstandssitzung 2014

2. April 2014 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

In der Zeit vom 25. März bis zum 28. März 2014 kamen die Mitglieder des Bundesvorstandes in Bad Neuenahr zusammen, um Antworten auf zukünftige Herausforderungen zu finden.

In der Zeit vom 25. März bis zum 28. März 2014 kamen die Mitglieder des Bundesvorstandes in Bad Neuenahr zusammen, um Antworten auf zukünftige Herausforderungen zu finden.

Die Tagungsmöglichkeiten waren mit der Unterbringung im Hotel Steigenberger Bad Neuenahr ausgezeichnet, Verpflegung und der Charme des Ortes schufen eine gute Stimmung.

Auch ein Vertreter der Jungen Kripo des BDK im BKA hatte die Gelegenheit, der Sitzung beizuwohnen und sich einen Eindruck von der Arbeit des Bundesvorstandes zu verschaffen. Hierbei fiel natürlich die grundlegende inhaltliche Unterscheidung zur Basisarbeit auf. So tagte der 34-köpfige Bundesvorstand und führte intensive Gespräche beispielsweise über die Möglichkeiten des BDKs, sich für die Verbesserung und Verkürzung des Strafverfahrens einzusetzen. Weiterhin wurde die Lage in den anderen Landesverbänden, vor allem auch bei informellen Gesprächen in den Kaffeepausen, deutlich. Ein großes Problem ist der fehlende Kripo-Direkteinstieg, was auch aus JK-Sicht beachtet werden muss. Hier sind die Differenzen fulminant, eine Vernetzung aller Landesverbände im JK Bereich wird hierdurch erschwert.

Darüber hinaus war es interessant zu sehen, dass der Bundesvorstand am Puls der Zeit bleibt und sich z.B. bewusst für eine Reformation des Kampfes gegen die Kinderpornographie einsetzt.

Höhepunkt fand die Veranstaltung im Donnerstagabend, an welchem unser BKA-Präsident Jörg Ziercke Bad Neuenahr und die BDK- Funktionäre aufsuchte. In dieser Runde berichtete Ziercke von den allgemeinen Entwicklungen der Kriminalität und den damit verbundenen Anforderungen an die Kriminalpolizei, speziell auch an das BKA. Schnell wurde ersichtlich, dass der Rückhalt des BKA-Präsidenten im BDK sehr groß und die Beziehungen untereinander von großer inhaltlicher Nähe gekennzeichnet sind.

Auch fand sich die Staatssekretärin im Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz, Heike Raab, in der Runde der Kriminalisten ein und trat für den Weg ihres Landes ein, eine Expertenkripo zu meiden und auf die Einheitsausbildung zu setzen. Die Begründung ließ sich noch dahingehend nachvollziehen, dass Frau Raab kein politisches Kernproblem und somit keine Notwendigkeit der Änderung sieht. Ferner führte Raab aus, dass die jungen Berufseinsteiger, welche oftmals den Status des KKA unmittelbar nach ihrem Abitur annehmen, in der geistigen Reife noch nicht verpflichtet werden könnten, sich nachhaltig bewusst zwischen Kriminal- und Schutzpolizei zu entscheiden. Staatssekretärin Raab fand mit dieser Meinung eher wenig Anklang in der Runde.

Umso besser war die Stimmung dann allerdings bei der abendlichen Weinprobe, bei der der Winzer sein Weingut gut zu verkaufen wusste, die Gäste bestens informierte und geschmacklich versorgte. Im Verlaufe des Abends bewies sich der Verbandvorsitzende BKA in besonderem Maße und schaffte es, zur Überraschung so einiger, die Runde musikalisch zu begeistern.

Am letzten Sitzungstag hatte unsere Sprecherin Pia Licht die Chance, die Arbeit der AG „Junge Kripo“ den Landesvertretern vorzustellen. Pia berichtete von der Gründungsphase, den bisherigen Sitzungen und dem Ende Mai anstehenden JK-Camp und appellierte weiterhin, auch in den letzten Landesverbänden die Junge Kripo zu etablieren sowie weitere aktive Mitstreiter zu gewinnen.

 

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