Nach intensiven Verhandlungen zufriedenstellendes Ergebnis erzielt

1. April 2014 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei | Drucken

Als zufriedenstellend hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die am Dienstag, 1. April 2014 getroffene Einigung in der Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen bezeichnet. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow: „In den ersten zwölf Monaten der vereinbarten zweijährigen Laufzeit erhalten die Beschäftigten ab dem 1. März 2014 drei Prozent, mindestens aber 90 Euro mehr. Ab dem 1. März 2015 erhöht sich das Einkommen um weitere 2,4 Prozent.“ Die Große Tarifkommission (GTK) der Gewerkschaft der Polizei nahm das Ergebnis mit großer Mehrheit an.

Kerstin Philipp, stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende und im Geschäftsführenden Bundesvorstand für den Tarifbereich zuständig: „Wir haben es geschafft, eine deutliche Reallohnsteigerung zu erreichen. Die Ausgestaltung der sozialen Komponente mit den Arbeitgebern hat sich jedoch als sehr schwierig dargestellt. Deshalb ist der erzielte Mindestbetrag von 90 Euro für die Beschäftigten in den unteren Lohngruppen gut, wichtig und richtig.“ Auch die Auszubildenden, so Philipp, könnten mit dem vereinbarten Festbetrag zufrieden sein.

GdP-Vorsitzender Oliver Malchow: „Die kategorische Ablehnung der Arbeitgeber, über einen Sockelbetrag überhaupt verhandeln zu wollen, hat die Verhandlungen von Anfang an verzögert und den Kompromiss erschwert. Meine Kollegin Kerstin Philip und ich danken unseren Kolleginnen und Kollegen, die mit viel Engagement, Einsatz und Kreativität die bundesweiten Warnstreikaktionen tatkräftig unterstützt haben. Diese Aktionen haben bei den Arbeitgebern Wirkung erzielt. Das hat uns hier am Verhandlungstisch in Potsdam ordentlich den Rücken gestärkt.“