„Körperliche Fitness ist wichtige Voraussetzung für den Polizeiberuf“

28. März 2014 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

Brandenburgs Polizeisportler haben das Land im vergangenen Jahr bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettkämpfen hervorragend vertreten. Die erfolgreichsten Polizeisportler wurden am Freitag in Potsdam von Innenminister Ralf Holzschuher für ihre Leistungen geehrt. Erstmals wurde auch eine gesonderte Auszeichnung in der Kategorie Spitzensportler vergeben. Eine besondere Ehrung für die Verdienste um den Dienstsport in der Landespolizei gab es für den bisherigen Polizeisportbeauftragen des Landes, Heinz Ließke, der nach 17 Jahren in dieser Funktion im vergangenen Jahr in den Ruhestand trat. Der Innenminister dankte Ließke für das langjährige Engagement für den Polizeisport.

„Körperliche Fitness ist und bleibt eine wichtige Voraussetzung für den Polizeiberuf. Der tägliche Polizeivollzugsdienst ist von vielfältigen Faktoren bestimmt, die ohne eine stabile physische und psychische Kondition nicht lebenslang zu meistern sind. Körperlich fitte Polizistinnen und Polizisten sind ein Aushängeschild unserer Polizei“, betonte Holzschuher. „Sport vermittelt außerdem grundlegende Werte des Zusammenlebens und des gesellschaftlichen Miteinanders. Toleranz, gegenseitige Achtung und Befolgung von Regeln sind im Sport ebenso unverzichtbar wie im täglichen respektvollen Umgang miteinander.“

Die Auszeichnung als beste Polizeisportlerin ging an Polizeikommissarin Romy Munz (25) von der Fachdirektion Besondere Dienste unter anderem für ihre dritten Plätze mit der Volleyballmannschaft bei den Europäischen und Deutschen Polizeimeisterschaften. Außerdem wurde sie bei den Deutschen Polizeimeisterschaften als beste Spielerin geehrt.

Als bester Polizeisportler wurde Polizeioberkommissar Jens Killat (34) ebenfalls von der Fachdirektion Besondere Dienste geehrt. Er wurde u.a. Fünfter der Deutschen Polizeimeisterschaften Leichtathletik über 3.000m Hindernis und Sieger bei den Landespolizeimeisterschaften im Crosslauf über 3.500m.

Eine Ehrung als bester Spitzensportler erhielt Polizeikommissaranwärter Felix Wolf für mehrere Siegerplätze und sehr gute Platzierungen bei den Schwimm-Europameisterschaften und den Deutschen Schwimm-Meisterschaften sowie einen 5. Platz über 4×100-Meter Lagen bei den Schwimmweltmeisterschaften. Der 24-Jährige, der für den Potsdamer SV startet, gehört zu der 2012 eingerichteten Sportfördergruppe der Polizei.

Als beste Polizeimannschaft zeichnete Holzschuher das Frauenvolleyballteam aus, das bei den Deutschen Polizeimeisterschaften den dritten Platz belegte. Den Titel der Besten Dienststelle konnte die Polizeiinspektion Dahme-Spreewald für sich verbuchen. Sie konnte erreichen, dass alle Polizeivollzugsbeamten einschließlich des höheren Polizeivollzugsdienstes am Sportleistungstest teilnahmen. Außerdem sank der durchschnittliche Krankenstand binnen Jahresfrist um vier auf 32 Kalendertage. Die Zahl der Langzeiterkrankten ging ebenfalls zurück.

Brandenburgs beste Polizeisportler im Jahr 2013

Beste Polizeisportlerin

1. Romy Munz (Polizeipräsidium, Fachdirektion Besondere Dienste)

3. Platz Volleyball Europäische Polizeimeisterschaften,

3. Platz Volleyball Deutsche Polizeimeisterschaften,

Ehrung als Beste Spielerin der Deutschen Polizeimeisterschaften.

2. Christin Schön (Fachhochschule der Polizei)

2. Platz Deutsche Polizeimeisterschaft Ju-Jutsu.

3. Sarah Heßlich (Polizeidirektion Süd)

3. Platz Deutsche Meisterschaften auf der Kurzdistanz im Duathlon,

1. Platz Landespolizeimeisterschaft Berlin/Brandenburg im Crosslauf 3.500m,

1. Platz Landespolizeimeisterschaft Berlin/Brandenburg im Crosslauf 10.000m,

Teilnahme am Staffellauf Cottbus/Zielona Gora

Bester Polizeisportler

1. Jens Killat (Polizeipräsidium, Fachdirektion Besondere Dienste)

5. Platz Deutsche Polizeimeisterschaften Leichtathletik 3000m Hindernis,

7. Platz Deutsche Polizeimeisterschaften Marathon Team,

1. Platz Landespolizeimeisterschaften Crosslauf 3.500m,

1. Platz AK 30 Sparkassencup BRB,

1. Platz Nuthetalcrosslauf 8 km,

1. Platz Nikolauslauf Michendorf 10 km.

2. Michael Bethge (Polizeipräsidium, Fachdirektion Besondere Dienste)

1. Platz Deutsche Meisterschaften Masters Schwimmen Mehrkampf,

2. Platz Deutsche Meisterschaften Masters Schwimmen 100 m Lagen,

2. Platz Deutsche Meisterschaften Masters Schwimmen 50 m Schmetterling

World Police and Fire Games:

1. Platz Schwimmen Lagen Männer Staffel,

1. Platz Schwimmen Freistil Männer Staffel,

1. Platz Schwimmen Lagen Mix Staffel,

1. Platz Schwimmen Freistil Mix Staffel,

1. Platz Schwimmen 50 m Freistil Einzel,

2. Platz Schwimmen 50 m Brust,

2. Platz Schwimmen 50 m Schmetterling,

2. Platz Schwimmen 100 m Brust.

3. Thomas Röper (Polizeipräsidium, Polizeidirektion Nord)

5. Platz Deutsche Polizeimeisterschaft 5.000m,

7. Platz Deutsche Polizeimeisterschaft Marathon Team,

1. Platz Landespolizeimeisterschaft Cross 10.000m,

1. Platz Halbmarathon Wutzseelauf Lindow,

1. Platz Hubertuslauf 15 km Neuruppin.

 

Ehrung Spitzensportler

Felix Wolf (Polizeikommissaranwärter/Fachhochschule der Polizei)

Schwimm-Europameisterschaften

1. Platz 100 m Rücken

3. Platz 50 m Rücken

1. Platz Staffel 4×100-m Freistil

1. Platz Staffel 4×100-m Lagen

Schwimm-Weltmeisterschaft

5. Platz 4×100-m Lagen

Deutsche Schwimmmeisterschaft Schwimmen

1. Platz 100 m und 200 m Rücken.

Beste Polizeimannschaft – Landesauswahl Volleyball der Frauen

PK ´in Julia Gennerich, PK ´in Cindy Kremer, PK ´in Andrea Willnow, PK ´in Stefanie Sievert, PK ´in Dana Klawon, PK ´in Romy Munz, PK ´in Nathalie Vorrath, PK ´in Caroline Schulz, POM ´in Josephine Hinz, PK ´in Berit Carius, PHK Markus Crüger (Trainer), PM René Strauß (Co-Trainer), KHK Detlef Prussak (Fachwart)

3. Platz Deutsche Polizeimeisterschaften im Volleyball der Frauen.

Beste Dienststelle – Polizeiinspektion Dahme-Spreewald

Teilnahme aller Polizeivollzugsbeamten am Sportleistungstest, einschließlich des höheren Polizeivollzugsdienstes.

Senkung des durchschnittlichen Krankenstandes um 4 auf 32 Kalendertage

Verringerung der Langzeiterkrankten-Fälle im Vergleich zum Vorjahr