„Liberalisierung der Fahrerlaubnis-Verordnung steigert Attraktivität von Einsatzdiensten und Feuerwehren“

27. März 2014 | Themenbereich: Sachsen, Verkehr | Drucken

Auf seiner heutigen Sitzung hat sich der Verkehrsausschuss des Bundesrates – mit der Stimme Sachsens – für eine Absenkung der Altersgrenze zum Führen von Einsatzfahrzeugen (zum Beispiel Feuerwehren) von 21 auf 18 Jahre ausgesprochen. Dies betrifft Fahrzeuge in den Klassen C, CE, D, DE.

Dazu Staatsminister Morlok: „Diese Liberalisierung der Fahrerlaubnis-Verordnung bringt vor allem einen Gewinn für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger, denn sie stärkt die Einsatzfähigkeit der Rettungskräfte, vor allem im ländlichen Raum. Außerdem ist sie ein wichtiges Signal für die vielen jungen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und Zeit für eine enorm wichtige Tätigkeit investieren.“

Hintergrund:

Die Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung wurde im Verkehrsausschuss am 26. März 2014 beraten und steht am 11. April 2014 auf der Tagesordnung des Bundesrates (Plenum).

Die bisherige Regelung sah ein Mindestalter von 21 Jahren für das Führen von Fahrzeugen der Feuerwehr, der Polizei, der Rettungsdienste, des Technischen Hilfsdienstes sowie sonstiger Einsatzfahrzeuge vor, welches in der Vergangenheit zu Nachwuchsproblemen z. B. bei Feuerwehr und Polizei führte.

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