Netzwerk Betriebliches Eingliederungsmanagement startet Beratungsinitiative im April 2014

26. März 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

2010 hat sich ein landesweites Netzwerk gebildet, bestehend aus derzeit rd. 45 Organisationen ( viele hier gelistet: http://bem-netzwerk.de/netzwerkbeteiligte/ ), darunter gesetzliche Rehabilitationsträger, Verbände, Kammern, Dienstleister und Anwender, dem auch der Paritätische als Partner angehört. Im Internet finden Sie das Netzwerk unter www.bem-netzwerk.de : ein Besuch lohnt sich!

Anlass für die Bildung des Netzwerks war, dass der Gesetzgeber in § 84 Abs. 2 SGB IX die Prävention im Betrieb ausgebaut und ein Verfahren – das BEM – geschaffen hat, mit dem frühzeitig Gefährdungen des Arbeitsverhältnisses aus gesundheitlichen Gründen begegnet werden soll. Ab einer Arbeitsunfähigkeit von insgesamt 6 Wochen innerhalb eines Jahres müssen Arbeitgeber alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen und das Arbeitsverhältnis dauerhaft zu sichern. Gerade kleine und mittlere Unternehmen – sog. KMU – sehen sich aber häufig nicht in der Lage aus eigenen Kräften ein BEM aufzubauen und vorzuhalten.

Gleichwohl wird es in Zeiten des demografischen Wandels, Stichwort: Fachkräftemangel bzw. Gewinnung von Nachwuchskräften, zunehmend wichtiger in die Gesundheit von Mitarbeitern und gesunde Strukturen im Betrieb zu investieren!

Um diesen Prozess zu unterstützen, bieten die Partner des Netzwerks individuelle, vielfältige und fachübergreifende Leistungen an, die Betriebe, Unternehmen, aber auch Verwaltungen darin unterstützen, gesundheitsfördernde und wiedereingliederungsfähige bzw. leistungsangemessene Arbeitsstrukturen zu schaffen und aufrecht zu erhalten wie z.B.:

Auch bei Fragen zu angrenzenden Themengebieten wie der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) finden Betriebe im Netzwerk die richtigen Ansprechpartner.

  •  Beratung und Begleitung bei  Einführung, Aufbau und Aufrechterhaltung von BEM
  •   Unterstützung im Einzelfall
  • Training betrieblicher Akteure im BEM
  •   Fort- und Weiterbildung  mit Vorträgen, Workshops, Seminaren und Inhouse-Schulungen

 

Neu: Das Netzwerk ist erreichbar ab April 2014 unter folgender Rufnummer: Telefon 0711 – 16 12 98 75 oder via E-Mail unter info@bem-netzwerk.de.

 

 

 

 

 

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