ACE hält Forderung nach Alkoholabstinenz für nachvollziehbar

26. März 2014 | Themenbereich: Verkehr | Drucken

Zur Diskussion über die Forderung nach einer null Promille-Grenze für Kraftfahrer erklärt der ACE Auto Club Europa:

„Im Hinblick auf mehr Sicherheit im Straßenverkehr erscheint es durchaus angebracht, die Diskussion über die Einführung eines Alkoholkonsumverbots für Kraftfahrer neu anzustoßen.

Klar ist allerdings, dass in dieser Frage die Meinungen noch auseinandergehen. Wir halten für besonders bedenkenswert, was die Spitzenverbände der Verkehrssicherheit fordern. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), ebenso wie die Deutsche Verkehrswacht (DVW), machen sich seit geraumer Zeit für die Einführung von null Promille stark. Ernsthafte und begründete Vorbehalte gegen diese Voten sind uns nicht bekannt. Die Politik sollte daher die Einschätzungen von DVR und DVW unbefangen aufgreifen.

Bei Fahranfängern hat sich die vorgeschriebene Alkoholabstinenz bewährt; ebenso bei Piloten, Zugführern, Busfahrern und anderen Berufskraftfahrern. Es ist daher durchaus logisch und politisch nachvollziehbar, wenn jetzt die Alkoholabstinenz auf alle Kraftfahrer erweitert werden soll. Das wäre sicherlich ein großer Schritt auf dem Weg, folgenschwere Unfälle künftig zu vermeiden. Auf dieses Ziel hat sich übrigens auch die große Koalition verpflichtet“.

Alkohol am Steuer gehört laut ACE zu den häufigsten Verkehrsdelikten. Mehr als die Hälfte aller Urteile in Verkehrsstrafsachen fällen deutsche Gerichte wegen Trunkenheit am Steuer. Der Club geht davon aus, dass in den vergangenen zehn Jahren mehr als 7000 Menschen bei von Alkohol verursachten Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen sind.

Quelle: ACE

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