Datenmissbrauch lauert überall

24. März 2014 | Themenbereich: Justiz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Die Staatsanwaltschaften in Mecklenburg-Vorpommern haben seit zwei Jahren verstärkt Ermittlungsverfahren aus dem Bereich Datenschutz zu bearbeiten. Allein in den letzten beiden Jahren waren es fast 1.200 Verfahren wegen des Ausspähens von Daten, des Abfangens von Daten, Datenveränderung oder Computersabotage. Das waren elf Ermittlungsverfahren wöchentlich“, sagte Justizministerin Kuder.

„Ich mahne eindringlich zur Vorsicht, wenn es sich um Daten wie Kontonummern, Wohnadressen, PIN-Nummern oder Passwörter handelt. Der Missbrauch lauert an allen Ecken und hat viele Gesichter. Kriminelle lesen im Internet auf ungesicherten Seiten Daten mit. Andere verkaufen unerlaubt Adressen, die irgendwo hinterlassen wurden. An Geldautomaten werden immer wieder PIN-Nummern ausgespäht. Jeder sollte sich der Gefahr stets bewusst sein und Sicherheitsvorkehrungen treffen. Dazu gehört auch die gewissenhafte Nutzung sozialer Netzwerke. Der Schutz der eigenen Daten beginnt mit der kritischen Frage, welche Daten jeder wirklich preisgeben muss und will. Egal, ob auf der Straße, am Arbeitsplatz oder auch im Internet, wo neben dem neuesten Anti-Viren-Schutz die besuchte Seite vertrauenserweckend sein sollte“, sagte Ministerin Kuder.

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