Zweite Verhandlungsrunde in Potsdam eröffnet

20. März 2014 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht | Drucken

Nach bundesweiten Warnstreiks sind die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen am Donnerstag in Potsdam in die zweite Runde gegangen. Bundesinnenminster Thomas de Maizière traf gegen 9.30 Uhr ein und sprach auch mit den zahlreichen Demonstranten vor dem Tagungshotel, ebenso wie Verhandlungsführer Frank Bsirske. Die Positonen der beiden Seiten liegen noch weit auseinander. „Es wird Einkommenserhöhungen geben“, so der Bundesinnenminister, „aber nicht in der geforderten Höhe.“ Mit einem Angebot zeigte sich die Arbeitgeberseite auch am Donnerstagmorgen zurückhaltend. „Mir wäre lieber, wenn wir direkt auf ein Ergebnis hin verhandelten“, sagte de Maizière sibyllinisch. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, betonte vor der neuen Verhandlungsrunde: “ Die stattgefundenen und auch für die kommenden Woche geplanten Warnstreiks haben deutlich gemacht, dass unterhalb unserer Forderung von 3,5 Prozent und 100 Euro Grundbetrag nichts geht.“

Die Arbeitnehmer erwarten jetzt, dass die Arbeitgeber ein Angebot auf den Tisch legen. Als im Volumen zu hoch und in der Struktur falsch hatte ihr Verhandlungsführer, Bundesinnenminister Thomas de Maiziere, die Forderung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes im DGB – ver.di, GEW und GdP sowie dbb Tarifunion – beim ersten Treffen zurückgewiesen. Dem widersprachen die Gewerkschaften heftig.

 

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