BBK unterstützt Brasilien bei den letzten Vorbereitungen zur Fußball-WM 2014

18. März 2014 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Drei Monate vor Start der Fußball-WM in Brasilien geht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gemeinsam mit seinen Partnern, der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehr (AGBF) und Engagement Global gGmbH, in die heiße Phase der Unterstützung vor Ort.

In den nächsten beiden Wochen werden zwei Expertenteams das brasilianische Gesundheitsministerium dabei unterstützen, in sechs Austragungsorten der Fußball-WM – Sao Paulo, Cuiaba, Porto Alegre, Fortaleza, Natal und Salvador de Bahia – die rettungsdienstlichen Strukturen zu stärken. Denn wenn tausende Fans aus aller Welt zusammentreffen, sind Unfälle, Konflikte, aber auch Gewaltakte nicht auszuschließen.

Daher werden noch einmal alle Maßnahmen im präklinischen und klinischen Bereich analysiert, die bei einem Ereignis mit einer größeren Anzahl von Verletzten unternommen werden müssen. Auf brasilianischer Seite ist dabei das Interesse an der Krankenhausalarmplanung besonders groß. Dieses Thema soll deshalb nicht nur theoretisch besprochen werden, sondern wird auch praktisch in einer Krankenhausübung in den jeweiligen Städten beübt.

Die Expertenteams aus Deutschland bestehen aus jeweils drei Personen. Sie kommen aus München, Stuttgart, Frankfurt und Berlin. Die sechs Workshops finden im Rahmen des Host City Programms der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und in Kooperation mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit Brasilien (GIZ) statt.

Nach diesen Missionen bleibt nur noch das Abwarten auf den Anpfiff am 12. Juni 2014 in Sao Paulo zwischen Kroatien und dem Gastgeber Brasilien.

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