Runder Tisch „Gegen Gewalt beim Fußball“

13. März 2014 | Themenbereich: Sachsen-Anhalt | Drucken

Zum nunmehr fünften Mal trafen sich die Mitglieder des Runden Tisches „Gegen Gewalt beim Fußball“ im Ministerium für Inneres und Sport.

In intensiven Besprechungsrunden innerhalb der Arbeitsgruppen, die sich mit den konfliktträchtigen Themen wie Kommunikation/Kooperation oder Fangruppen befassten, wurden Potenziale für die zukünftige Zusammenarbeit herausgearbeitet. Verbesserte Kommunikationsstrukturen und der Aufbau einer Gesprächskultur mit der Fanszene sind dabei wesentliche Aspekte. Der Landesverband Mediation Sachsen-Anhalt e. V., der vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Jens Alicke am Runden Tisch teilnahm, wird auf dem Weg zu gewaltfreien Konfliktlösungen beraten und unterstützen. Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport, nutzte die Gelegenheit, um eine Zwischenbilanz zu ziehen:

„Es ist gelungen, auf Dauer angelegte Kontakte herzustellen und neue Netzwerke zu knüpfen“.

Vor allem der Arbeit der Fanprojekte kommt im Dialog mit den Fans und den Ultragruppierungen eine besondere Rolle im Sinne der Gewaltprävention zu. Aber auch bei der unlängst im Rahmen der 37. Sportministerkonferenz beschlossenen Änderung der Finanzierung der Fanprojekte, die eine Übernahme von 50% der Fanprojektkosten durch DFB und DFL zusichert, sieht Innenminister Stahlknecht ein positives Zeichen:

„Vor diesem Hintergrund wird sich das Land auch zukünftig an der Finanzierung der Fanprojekte beteiligen und so seinen Beitrag für ein verantwortungsvolles und gemeinsames Miteinander leisten“, so der Minister.

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