Landesfeuerwehrschule mit neuem Namen

13. März 2014 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Sachsen | Drucken

Die sächsische Landesfeuerwehrschule in Nardt (Landkreis Bautzen) trägt künftig die Bezeichnung „Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule“. Eine entsprechende Änderung des Sächsischen Verwaltungsorganisationsgesetzes und des Sächsischen Gesetzes über Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz tritt heute in Kraft.

Momentan wird an der Einrichtung ein neuer Fachbereich „Katastrophenschutz“ aufgebaut, der mit vier zusätzlichen Planstellen ausgestattet werden soll. Um dafür die räumlichen Voraussetzungen zu schaffen, wird das Schulgebäude derzeit durch einen Anbau erweitert. Dadurch wird zugleich die Internatskapazität um 32 Plätze auf dann insgesamt 157 Plätze erhöht. Mit der Umbenennung wird erstmals dem gestiegenen Stellenwert des Katastrophenschutzes für die Arbeit der Schule Rechnung getragen.

Innenminister Markus Ulbig: „Die Feuerwehren sind ein elementarer Baustein beim Katastrophenschutz. Mit dem Erweiterungsbau werden wir die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren gerade in diesem Bereich künftig noch einmal steigern. Die Hochwasserkatastrophe im letzten Jahr hat exemplarisch gezeigt, wie wichtig dieser Bereich ist.“

Die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule ist die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung des Freistaates Sachsen für den Brand- und Katastrophenschutz. Sie untersteht dem Staatsministerium des Innern. 2013 besuchten rund 4.000 Lehrgangsteilnehmer die Schule, darunter Angehörige der öffentlichen Feuerwehren, der privaten Hilfsorganisationen sowie der Bediensteten der kommunalen Aufgabenträger, die mit Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzaufgaben betraut sind.

 

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