Besuch im offenen Vollzug

13. März 2014 | Themenbereich: Niedersachsen, Strafvollzug | Drucken

Justizministerin Niewisch-Lennartz besuchte die Abteilung Helmstedt der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel.

In der Abteilung Helmstedt werden Freiheitsstrafen an erwachsenen männlichen Verurteilten im offenen Vollzug vollstreckt. Die Abteilung hat 27 Haftplätze, von denen derzeit 24 belegt sind.

Während eines Rundgangs durch die Vollzugsabteilung in Begleitung des Anstaltsleiters Münzebrock und des Dienstleiters Hogrefe sprach die Ministerin mit Bediensteten und Gefangenen.

Niewisch-Lennartz betonte die Bedeutung von Einrichtungen des offenen Vollzugs vor Ort: „Wir müssen auch in einer Vollzugslandschaft, die sich verändert, Einrichtungen des offenen Vollzugs vor Ort erhalten können. Nur so können die Gefangenen ihre sozialen Netze hegen, die sie nach Ende der Haft auffangen.“

Im Gespräch mit Bediensteten wiederholte die Justizministerin, dass die Interessen derjenigen Bediensteten, die von den Schließungen der Abteilungen Salinenmoor (JVA Celle) und Braunschweig (JVA Wolfenbüttel) betroffen seien, möglichst umfassend berücksichtigt würden. Das gelte auch für die Anwärterinnen und Anwärter für den Justizvollzugsdienst. „Ich verspreche Ihnen“, so die Ministerin, „wir sind nach Kräften bemüht, die Interessen jedes einzelnen zu berücksichtigen. Der allgemeine Justizvollzugsdienst ist das Rückgrat unserer Anstalten, das kommt mir nie aus dem Blick.“

Im Abschlussgespräch würdigte sie auch die besonderen Leistungen der Abteilung bei der Beschäftigung von Gefangenen: „Hier in Helmstedt können alle Gefangenen einer Arbeit nachgehen. Das ist selbst bei uns in Niedersachsen, wo wir bundesweit bei der Gefangenenbeschäftigung an Nummer 1 stehen, spitze!“

 

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