Kriminalstatistik 2013: In Bayern alles bestens?!?

12. März 2014 | Themenbereich: Bayern, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Nur auf den ersten Blick, sagt Hans Wengenmeir, der Landeschef des Bund Deutscher Kriminalbeamter in Bayern! Die Polizei in Bayern macht im Vergleich ohne Zweifel einen sehr guten Job! Die politische Bewertung von Innenminister Joachim Herrmann wird jedoch in Teilen sehr kritisch von den Kriminalisten gesehen.

Eine Steigerung der Straftaten 2013 mit größerem Kontrolldruck zu begründen, ist Angesichts der Steigerungen im Einbruchsbereich und insbesondere bei der Internetkriminalität politisch zu „schön gemalt“! Präsenz auf der Straße ist gut, bekämpft aber keine Internetkriminalität!

Bei der Internetkriminalität zeigt die Statistik nur die berühmte Spitze des Eisbergs, so Wengenmeir. Die Schaffung von zusätzlichen Cybercopstellen sei zwar lobenswert, jedoch sind die 25 genannten Stellen genau die, die man vor zwei Jahren mangels Bewerbern nicht besetzen konnte.

Hier wird der Eindruck erweckt, die Polizei in Bayern bekomme die Internetkriminalität in den Griff! Tatsache ist, dass in den jeweiligen Polizeipräsidien wenige engagierte Kriminalisten im Netz Millionen von Usern und zigtausenden von Betrügern aus aller Welt gegenüber stehen! Den Ermittlern fehlt zudem das rechtliche Handwerkszeug, international agierende Straftäter dingfest machen zu können!

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.