Ers­tes fö­de­ra­les Pro­zess­netz­werk of­fi­zi­ell ge­star­tet

12. März 2014 | Themenbereich: Justiz | Drucken

Am 11. März 2014 hat die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Cornelia Rogall-Grothe, gemeinsam mit ihren Staatssekretärskollegen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin die Nationale Prozessbibliothek (NPB) offiziell gestartet.

Auf der CeBIT hob Staatssekretärin Rogall-Grothe die Bedeutung der NPB für einen effizienten Umbau zur Digitalen Verwaltung 2020 in Deutschland hervor: „“Über alle föderalen Ebenen hinweg wollen wir verhindern, dass mit der Digitalisierung der Verwaltung lediglich das IST abgebildet wird. Unser Anspruch ist es, zugleich Verfahren so zu optimieren, dass Redundanzen abgebaut und ein arbeitsteiliges medienbruchfreies Arbeiten ermöglicht wird““. Bei der Vorstellung brachte sie zudem ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass sich im IT-Planungsrat eine Ländergruppe gefunden habe, die den Ansatz der NPB unterstützen wird.

Die anwesenden Staatssekretäre Dr. Bernhardt (Sachsen), Statzkowski (Berlin) und Richter (Sachsen-Anhalt) lobten die Initiative des BMI und den Ansatz der NPB. Sie waren sich einig, dass es ohne Wissen und Transparenz über Prozesse keine erfolgreiche Modernisierung der Verwaltung in Zeiten von eGovernment geben könne.

Die NPB ist ein webbasiertes Prozessregister mit angegliederter „Community of Practice“ für die gesamte öffentliche Verwaltung in Deutschland. Sie bietet eine geeignete und bislang auch einmalige Infrastruktur.

In das Register können alle Prozesse (Kern-, Führungs- und Unterstützungsprozesse) aus allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung eingestellt werden. Es gibt keine Vorgaben zum Detailierungsgrad der Prozesse oder der Modellierungsmethode; das Register funktioniert (mittels des gewählten Metadaten-Ansatzes) unabhängig von Methoden und Softwarewerkzeugen.

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.