Niedersachsen baut den Opferschutz weiter aus

5. März 2014 | Themenbereich: Justiz, Niedersachsen | Drucken

Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz nahm heute in Göttingen an der 3. Niedersächsischen Regionalkonferenz zur Kommunalen Kriminalprävention teil. Die Regionalkonferenz wird vom Landespräventionsrat (LPR) veranstaltet.

In ihrem Grußwort lobte die Justizministerin die ausgezeichnete Arbeit des Landespräventionsrates und aller derzeit 200 kommunalen Präventionsgremien sowie der 70 landesweit tätigen Verbände. Diese Arbeit werde durch die 2013 beim LPR eingerichtete „Fachstelle Opferschutz“ weiter gestärkt. Die Fachstelle stellte ihre Arbeit auf der Konferenz erstmals vor.

Aufgaben der „Fachstelle Opferschutz“ beim LPR sind:

Unterstützung bei der Beweissicherung,

Unterstützung des Aufbaus eines flächendeckenden Angebots psychosozialer Prozessbegleitung und des Ausbaus des Trauma-Netzwerks,

  • Begleitung der Umsetzung der Richtlinie Zeugenschutz,
  •  Fördern der Videovernehmung,
  •  Entwicklung einer Konzeption zum Umgang mit Medien,
  •  Prüfung weiterer Maßnahmen zur Wiedergutmachung,
  •  Prüfung und Entwicklung von Maßnahmen zur Vermeidung der Opferwerdung.

„Wir wollen allen Opfern von Straftaten ein wirksames Angebot machen. Sie sollen alle Möglichkeiten ausschöpfen können, die ihnen das Recht bietet“, so Niewisch-Lennartz. „Sie sollen nicht wieder zum Opfer werden müssen.“

 

 

 

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