Rücknahme des A 11 Erlasses ist Wertschätzung der Polizei

3. März 2014 | Themenbereich: Niedersachsen, Polizei | Drucken

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Polizeivollzugsdienst in einem persönlichen Brief darüber informiert, dass die von der Vorgängerregierung erlassene, sehr restriktive Regelung zur Bewertung von Dienstposten nach A 11 aufgehoben wurde. Pistorius: „Diese Regelung hatte in den zurückliegenden Jahren zu Recht für viel Unmut bei den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten gesorgt. Für die ganz überwiegende Anzahl der Polizistinnen und Polizisten war dadurch der Aufstieg zur Hauptkommissarin oder zum Hauptkommissar undenkbar geworden.“

Mit der jetzt in Kraft getretenen neuen Regelung ist es ab sofort grundsätzlich wieder für jede Polizeivollzugsbeamtin und für jeden Polizeivollzugsbeamten möglich, auf alle Dienstposten und ohne weitere Vorraussetzungen auch nach A 11 befördert zu werden.

Pistorius weiter: „Den vielfältigen und intensiven Anforderungen des Polizeiberufs und vor allem den persönlichen Leistungen der Polizistinnen und Polizisten wird damit endlich wieder die verdiente Wertschätzung zuteil.“ Die Landesregierung setzt damit ein weiteres Vorhaben des Koalitionsvertrags um.

Außerdem wies Innenminister Pistorius in seinem Schreiben an die Beschäftigten auch auf die trotz der schwierigen Haushaltslage des Landes ermöglichten zusätzlichen 750 Beförderungen nach A 10 und 750 Beförderungen nach A 11 hin, die bereits zum 1. Juni 2014 erfolgen sollen. „Ich denke, das sind sehr gute Nachrichten für alle niedersächsischen Polizistinnen und Polizisten und gleichzeitig auch Ausdruck der Anerkennung.“, freute sich der Minister.

 

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