Österreichs Polizeiuniform in bayerischer Vorauswahl vorne

3. März 2014 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Bei der Vorauswahl zur neuen Polizeiuniform in Bayern haben sich die Tester für das österreichische Uniformkonzept im Außendienst entschieden. Im Hinblick auf das eindeutige Votum sieht Jürgen Köhnlein, das für die Einführung neuer Polizeiuniformen zuständige Landesvorstandsmitglied der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), keinen Zwang zu einem vergleichenden Trageversuch.

Das Bayerische Innenministerium hat heute ein vorläufiges Ergebnis veröffentlicht, wonach sich über 2/3 der Vortester für die österreichische Außendienst-Uniform entschieden haben. Das ist Grundlage für einen Trageversuch, der von August 2014 bis März 2015 durchgeführt wird. Geplant war, die beiden Bestplatzierten zu testen.

Für Köhnlein hat sich damit der Schwerpunkt des nun folgenden Trageversuchs ver-schoben. „Durch dieses deutliche Ergebnis macht ein vergleichender Trageversuch keinen Sinn. Der Focus liegt nun beim Test der österreichischen Uniform auf Alltagstauglichkeit. Änderungen und Verbesserungen für eine künftige bayerische Uniform auf Grundlage eines österreichischen Uniformkonzeptes sind jederzeit möglich. Die Bayerische Uniform wird letztlich in Teilbereichen noch besser sein.“

Gleichzeitig hat sich für die DPolG auch das wiederholte Hinterfragen der Teilnehmer-zahl am Trageversuch erledigt. „Das vom Innenministerium vorgegebene Budget für den Trageversuch reicht gut aus, muss aber durch eine möglichst hohe Teilnehmerzahl ausgeschöpft werden“, so Köhnlein abschließend.

 

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