BDK weiter am Ball zur Situation der Kripo

3. März 2014 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Obwohl einige Termine bereits vor Wochen vereinbart worden waren, hatten die Gesprächsinhalte natürlich aktuelle Brisanz.

So kam es in den letzten Tagen im politischen Raum zu informellen Gesprächen der BDK- Spitze mit Fraktionsvertretern der Landtagsfraktionen Die Linke (Gallert, Tiedge), Bündnis 90/ Die Grünen (Striegel) und der SPD (Erben).

Inhaltlich wurden u.a. die Themen:

  •  Polizeistruktur
  •  Probleme und Folgen des Personalabbaus, Notwendigkeit der Änderung des PEK, Einstellungskorridor
  •  Beförderungssituation
  • Spezialisierung der Polizei
  •  Aktuelle und zu erwartende Situation der Kriminalitätsbekämpfung (und damit auch der Kripo) im Land

Alle Gespräche verliefen in sehr offener und konstruktiver Atmosphäre. Insgesamt wurden zu unseren allgemein bekannten Forderungen im Wesentlichen Übereinstimmungen erzielt.

 

 

 

(›Ich bitte um Verständnis, dass ich auf Grund der aktuell etwas schwierigen Situation in Sachen Polizeistruktur, welche von der Mehrheit der Themen tangiert wird, keine Details in die Öffentlichkeit stellen kann‹)

 

 

 

Im Ergebnis meines Briefes an den Minister und des gemeinsamen Briefes der Polizeigewerkschaften an den MP (Antwort auf unserer Internetseite, Beitrag vom 23.02.14) hatte ich zwischenzeitlich Gespräche im MI, mit Frau Dr. Bettecken, Leiterin Zentraler Führungsstab des MI, mit Dr. Spadinger, Referatsleiter 22, Haushalt und Organisation und dem Minister. Die Gespräche wurden in sachlicher, fairer und einvernehmlicher Weise geführt.

 

Wenngleich offensichtlich auf die Kripo besonders schwere Zeiten zukommen, hatte ich den Eindruck, dass unsere Kritik am bisher wahrzunehmenden

 

und damit auch inhaltlichen Stellenwert der Kripo Nachdenken erzeugt hat und Nachbesserungen durchaus im Bereich des Möglichen sind.

In Anbetracht der bereits schweren Zeiten, bin ich dennoch der Ansicht, dass sich die Gesprächspartner der Ernsthaftigkeit der Situation bewusst sind und verantwortungsbewusst das Machbare anstreben.

Der Dialog mit dem MI ist derzeit angemessen und ergebnisorientiert.

 

 

 

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