Reaktion auf Kolumne „Ziercke sollte besser gehen“ im „Handelsblatt“

28. Februar 2014 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Als „Musterbeispiel journalistischer Nicht- Sorgfalt“ betitelt Andy Neumann, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, die heutige Kolumne von Wolfram Weimer im „Handelsblatt“. Unter dem Titel „Ziercke sollte besser gehen“ reihe Weimer eine „bemerkenswerte Abfolge von Plattitüden, Verschwörungstheorien, selektiver Sachverhaltsauswahl und längst widerlegter Behauptungen“ aneinander, die ihn scheinbar zur genannten Schlussfolgerung führe.

Neumann fehlt für dieses Vorgehen jedes Verständnis, zumal insbesondere die Ereignisse der vergangenen Wochen deutlich gemacht haben, dass sich jede Anschuldigung in Richtung BKA und Ziercke selbst „in Luft aufgelöst“ habe. Soweit Weimer Ziercke ein „selbstgefälliges Temperament“ vorwerfe, zu dessen Stärken weder Konzilianz noch Kommunikation gehörten, betont Neumann, dass keinem der mehr als 5.000 Mitarbeiter im BKA diese Charakterzüge Zierckes je aufgefallen wären.

Auch „zweifelhafte Entscheidungen“ gehörten eher nicht zum Repertoire des zehnjährigen BKA- Amtsleiters. Da auch Weimer inzwischen bekannt sein dürfte, dass Ziercke 2014 endgültig in den Ruhestand gehe, sei in keiner Weise nachvollziehbar, aus welchem Grund nun wenige Monate vorher „derart unsachlich auf ihn eingeschlagen werde“, so Neumann.

„Ziercke war der Präsident, der dem BKA nach denkbar schlechten Zeiten seine Stabilität und Identität zurückgegeben hat“, so Neumann.

„Das BKA wird ihm das nicht vergessen, und die aktuellen Versuche, Ziercke zum Ende hin noch zu beschädigen, sind ebenso schäbig wie untauglich“.

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