Urteil im Augsburger Polizistenmordprozess begrüßt

27. Februar 2014 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat das heutige Urteil im Augsburger Polizistenmordprozess begrüßt. DPolG-Landesvorsitzender Hermann Benker sieht darin ein deutliches und notwendiges Zeichen der Justiz zur Ahndung des kaltblütigen Mordes an dem Polizeibeamten Mathias Vieth und der Verletzung seiner Streifenpartnerin. Er hofft, dass dadurch die kriminelle Karriere eines skrupellosen Berufsverbrechers und Wiederholungstäters ein Ende findet.

„Straftäter gehen gegenüber den Polizeibeamtinnen und -beamten immer rücksichtsloser und brutaler vor, wobei diese Tat die traurige Eskalation dieser Gewaltspirale darstellt. Umso wichtiger war es, dass das Landgericht Augsburg mit dieser Entscheidung auch den Rückhalt verdeutlicht, den die Polizei für ihren schwierigen und gefährlichen Einsatz für die Allgemeinheit erwarten kann“, betont Benker.

Zur endgültigen juristischen Aufarbeitung dieses Verbrechens fehlt für die DPolG allerdings noch, dass auch der zweite Beschuldigte seiner gerechten Strafe zugeführt werden kann.