Auf­takt­ge­spräch zum The­ma Be­völ­ke­rungs­schutz und Eh­ren­amt

27. Februar 2014 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière diskutiert mit den Spitzen des Zivil- und Katrastrophenschutzes die künftigen Herausforderungen des deutschen Hilfeleistungssystems.

Neben den großen privaten Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) nahmen auch der Deutsche Feuerwehrverband und die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk an dem Gespräch teil.

Im Fokus des Austauschs stand das Ehrenamt als Grundpfeiler des deutschen Hilfeleistungssystems. Traditionell gibt es in Deutschland nur wenige hauptamtliche und ganz überwiegend ehrenamtliche Einsatzkräfte. Derzeit engagieren sich rund 1,7 Millionen freiwillige Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz.

Pressestatement des Bundesinnenminister zum Auftaktgespräch Bevölkerungsschutz und Ehrenamt

Ein neues Phänomen der ehrenamtlichen Hilfeleistung ist die privat über soziale Netzwerke organisierte „Spontanhilfe“, wie sie etwa bei der Flutkatastrophe 2013 beobachtet werden konnte. Die sinnvolle und praktikable Einbindung solcher neuen Formen zivilgesellschaftlichen Engagements ist eine der künftigen Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes. „“Wir müssen darüber reden, wie wir solche Initiavtiven positiv aufgreifen““, betonte de Maizière in seinem Pressestatement. Wichtig sei es auch, die Rahmenbedingungen und Annerkennungsmöglichkeiten für ehrenamtliches Engagement zu verbessern. „“Wir wollen, dass es denjenigen, die sich freiwillig engagieren, besser geht als denen, die sich nicht für unser Gemeinwesen engagieren““, sagte der Minister.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.