Weniger Verkehrstote in Deutschland 2013

26. Februar 2014 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Als positiv wertet die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) den erneuten Rückgang der Zahl der Verkehrstoten und –verletzten in Deutschland im vergangenen Jahr. Die Reduzierung um 7,2 Prozent auf nunmehr 3.340 Tote im Straßenverkehr ist nicht zuletzt der engagierten Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei zu verdanken, sagte DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt in Berlin. „Der erneute Rückgang zeigt, die Maßnahmen der Polizei greifen. Der bundesweite Blitz-Marathon, regelmäßige Verkehrsüberwachungsmaßnahmen und die stärkere Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger für Verkehrssicherheitsthemen haben ihre Wirkung nicht verfehlt.“

Dass bei genauerem Anschauen der Statistik nicht alle Bereiche zufriedenstellend verlaufen, belegt der Anstieg der Zahl der Verkehrstoten auf Autobahnen. Wendt: „Die Zunahme des Güterverkehrs sowie zahlreiche Baustellen sind einige der Ursachen. An dieser Stelle ist der Bundesverkehrsminister gefordert, durch kluge Verkehrspolitik im Sinne der Verkehrssicherheit gegenzusteuern.“

Mit Sorge verfolgt die DPolG den weiterhin geplanten Stellenabbau in den neuen Bundesländern. Bis 2020 sollen noch tausende Stellen, gerade auch im verkehrspolizeilichen Bereich wie in Sachsen, gestrichen werden. Rainer Wendt: „Das steht der Zielsetzung Deutschlands – bis zum Jahr 2020 ausgehend von 2010 die Zahl der Verkehrstoten um 40 Prozent zu reduzieren – entgegen. Dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der polizeilichen Kontrolldichte und der Summe von Verkehrstoten und –verletzten gibt, ist unstrittig. Deshalb fordern wir diesen Irrsinn zu stoppen und verantwortliche Politik zu betreiben.“

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