JVA Stammheim erhält neue Heizzentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung

14. Februar 2014 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Strafvollzug | Drucken

Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid hat am 14. Februar 2014 die Baufreigabe für den Bau einer neuen Heizzentrale für 3,5 Millionen Euro in der Justizvollzugsanstalt Stammheim erteilt. „Die neue Heizzentrale spart dem Land jährliche Betriebskosten in Höhe von 215.000 Euro“, erklärte Minister Schmid.

„Durch die Energieeinsparung refinanziert sich der energetische Anteil der Baumaßnahme von 1,8 Millionen Euro über einen Zeitraum von acht Jahren“, so der Finanzminister. Durch die neuen technischen Anlagen werden zudem CO2-Emissionen in Höhe von rund 150 Tonnen pro Jahr vermieden.

Mit der neuen Heizzentrale kann die Justizvollzugsanstalt hocheffizient mit Wärme und Strom versorgt werden. Dafür werden zwei Blockheizkraftwerksmodule und zwei Gas-Spitzenlastkessel errichtet. Der Baubeginn für die neue Heizzentrale erfolgt im Frühjahr 2014.

Die energetische Maßnahme wird über das 2012 aufgelegte Sonderprogramm des Energie-Intracting finanziert. In diesem Sonderprogramm des Finanz- und Wirtschaftsministeriums werden bis 2014 insgesamt rund 50 Millionen Euro für energiesparende Maßnahmen zusätzlich bereitgestellt. Beim Energie-Intracting wird die energetische Maßnahme über die zu erwartenden Energieeinsparungen refinanziert.

Das Energie- und Klimaschutzkonzept für landeseigene Gebäude wurde im Dezember 2012 von der Landesregierung beschlossen. Demnach sollen die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent und bis 2030 um 60 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Eckpfeiler dieses Konzepts sind die energetische Sanierung der Bestandsgebäude, Errichtung energieeffizienter Neubauten, die Optimierung des Gebäudebetriebs und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energie.

 

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