Berlin und Brandenburg vereinbaren engere Zusammenarbeit gegen Kriminalität

12. Februar 2014 | Themenbereich: Berlin, Brandenburg, Kriminalität | Drucken

Zur heutigen Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen den Polizeien der Länder Brandenburg und Berlin mit dem Ziel einer engeren Zusammenarbeit insbesondere zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs und von Autodiebstählen erklärt Brandenburgs Innenminister Ralf Holzschuher:

„Das ist die richtige Antwort auf die Herausforderung, vor der beide Länder gemeinsam stehen. Für Straftäter existiert keine Landesgrenze. Berlin und die einwohnerstarken Kommunen im Berliner Umland bilden seit langem einen weitgehend einheitlichen kriminalgeografischen Raum. Nicht selten gehen die Siedlungsstrukturen beider Länder fast nahtlos ineinander über.

Für einen Teil der Kriminalität, unter der das Umland leidet, ist Berlin der geografische Ausgangspunkt, so wie die Hauptstadt auch als Rückzugsraum für Straftäter dient, um in der Anonymität der Metropole abzutauchen. Die noch engere Zusammenarbeit der Polizei über Landesgrenzen hinweg ist daher unabdingbar.

So können in Zukunft Streifenwagen auch im jeweils anderen Bundesland zum Einsatz kommen. Personell verstärkt wurde zudem die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg (GEG), die vor allem gegen organisierte Wohnungseinbruchkriminalität vorgeht. Mit diesen Maßnahmen reagieren beide Länder auf die Zunahme von Haus- und Wohnungseinbrüchen in der Region sowie die anhaltend hohe Belastung durch Kfz-Kriminalität.“