Ta­rif­for­de­run­gen für den öf­fent­li­chen Dienst

11. Februar 2014 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht | Drucken

Statement des Bundesinnenministers Dr. Thomas de Maizière zu den Lohnforderungen der Gewerkschaften.

Die Gewerkschaften ver.di und dbb tarifunion haben heute ihre Forderungen für die am 13. März beginnenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst vorgestellt. Für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen forderten die Gewerkschaften eine Entgelterhöhung von € 100,- für alle Beschäftigten (sogenannter „Sockel“) sowie eine weitere Erhöhung um 3,5 Prozent. Hinzu kommen weitere Forderungen u.a. zum Urlaub und zu den Auszubildenden. Das Volumen der Gewerkschaftsforderungen beträgt insgesamt rd. 7%.

Hierzu erklärte der Bundesinnenminister:  „“Natürlich wird am Ende eine Lohnerhöhung auch für den öffentlichen Dienst stehen. Aber was die Gewerkschaften jetzt fordern, ist maßlos überzogen. Es bedeute eine Forderung von rund sieben Prozent, das ist sogar mehr als die Gewerkschaften im privaten Bereich fordern, und das nur für ein Jahr. Für den Bund und die Kommunen würde das Milliarden Kosten bedeuten. Unsere Haushalte sind noch mit hohen Schulden belastet, das gilt insbesondere für die Kommunen. Niemand kann sich einen solchen Abschluss leisten. Ich rechne leider mit sehr schwierigen Verhandlungen.“ „

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