Naturkatastrophe in Slowenien: Hessen verlängert Einsatz

7. Februar 2014 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Hessen | Drucken

Hessen verlängert seinen Hilfeleistungseinsatz in Slowenien. Damit reagiert die Landesregierung auf eine Bitte des slowenischen Katastrophenschutzministeriums. In Slowenien sind nach dem strengen Winterwetter der vergangenen Woche noch immer rund 50.000 Menschen ohne Strom.

Dazu erklärte der Hessische Innenminister Peter Beuth:„Wir haben erneut schnell entschieden, den von der Naturkatastrophe in Slowenien betroffenen Menschen weiter zu helfen. Die Kosten für den Einsatz von rd. 110.000 Euro trägt das Land Hessen gerne, um für die Notleidenden vor Ort eine Verbesserung ihrer Situation zu erreichen. Den überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräften der Feuerwehr und des THW aus Hessen danke ich sehr für die großartige Hilfe, die sie leisten.“

Trotz der gut funktionierenden internationalen Hilfe und der verbesserten Wetterlage ist die Situation vor Ort noch sehr angespannt. Aus diesem Grund baten die Slowenen um eine Verlängerung des ursprünglich für eine Woche geplanten Einsatzes des Hessischen Katastrophenschutzes.

Das hessische Einsatzteam ist seit vergangenem Dienstag rund um die Stadt Logatec, etwa 30 km südwestlich der Hauptstadt Ljubljana, aktiv. Mit den zehn Notstrom-Großaggregaten aus Hessen konnten die rund 50 Helferinnen und Helfer inzwischen eine Schule, eine Seniorenresidenz und mehrere Wohngebiete mit Strom versorgen.

 

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