DPolG Bundespolizeigewerkschaft begrüßt Sonderzüge

6. Februar 2014 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Forderung der DPolG Bundespolizeigewerkschaft zur Eindämmung der Gewalt bei Fußballspielen verstärkt Sonderzüge einzusetzen, wird von der Landesregierung in Nordrhein-Westfahlen umgesetzt. In einem länderübergreifenden Pilotprojekt des Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfahlen und der Deutschen Bahn soll das Risiko von Auseinandersetzungen von Fußballfans bei der An- und Abreise durch den Einsatz von Sonderzügen deutlich reduziert werden.

„Ich begrüße die Initiative ausdrücklich und verspreche mir von dem Pilotprojekt erste Erfolge, Gewalttätigkeiten von Fußballfans einzudämmen“, kommentiert Ernst G. Walter, Vorsitzender der DPOLG Bundespolizeigewerkschaft die Ankündigung zum Projekt.

Die Landesregierung NRW kündigte am 4. Februar 2014 an, gezielt Sonderzüge mit 125.000 Euro im ersten Kalenderhalbjahr zu fördern, die über Nordrhein-Westfahlen hinausgehen. Der Schwerpunkt der Sonderzüge liegt auf den Spielen der ersten drei Ligen, die erfahrungsgemäß eine besondere Brisanz zwischen den Fangruppen aufweisen.

Bereits am kommenden Samstag können Anhänger von Borussia Dortmund ohne umzusteigen direkt zum Auswärtsspiel nach Bremen fahren. „Die Auswahl geeigneter Spiele erfolgt jeweils auf Anregung der Bundespolizei in Abstimmung mit dem vom Land eingerichteten Kompetenzcenter Sicherheit und der Deutschen Bahn“, so die Pressemitteilung des Ministeriums.

„Ich hoffe aber auch, dass sich Vereine der Aktion anschließen, denn auch ihnen sollte die Sicherheit ihrer Fans am Herzen liegen! Wer jetzt noch zögert, der gefährdet die Sicherheit von Unbeteiligten!“, so der Gewerkschaftschef Walter.