Streitkräfte sind Friedensarmee und verlässlicher Katastrophenhelfer

5. Februar 2014 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Schleswig-Holstein | Drucken

Auf dem Jahresempfang der Bundeswehr am Dienstag in Kiel hat Schleswig-Holsteins Innenminister Andreas Breitner die Streitkräfte als Friedensarmee und verlässlichen Helfer im Katastrophenschutz gewürdigt. „“Die Menschen haben Vertrauen zur Bundeswehr““, sagte Breitner. Sie genieße in der Gesellschaft und bei den Bündnispartnern zu Recht einen guten Ruf. Er erneuerte das Bekenntnis der Landesregierung zur Bundeswehr. Schleswig-Holstein sei froh und stolz, nach wie vor Heimat vieler Soldatinnen und Soldaten zu sein.

Es gebe eine große Akzeptanz dafür, dass die Bundeswehr gemeinsam mit anderen Armeen dort eingesetzt werde, wo es darum gehe, den Frieden zu bewahren, den Wiederaufbau zu unterstützen, ein demokratisches und rechtstaatliches Regime zu garantieren und ein friedliches Zusammenleben der Menschen wieder möglich zu machen. „“Auslandseinsätze sind keine Routine und dürfen auch niemals zur Routine werden““, sagte Breitner. Auslandseinsätze seien auch nicht der Normalfall für die Bundeswehr. Die Bundesregierung werde weiter souverän und mit großer Sorgfalt in jedem Einzelfall entscheiden, ob sich deutsche Soldaten an Auslandsmissionen beteiligten.

Schleswig-Holstein kann nach Aussage des Ministers auf die Unterstützung der Bundeswehr im Katastrophenfall nicht verzichten. Die Truppe sei fester Bestandteil eines funktionierenden Bevölkerungsschutzes. Mit den Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräften (RSU), die Ende Mai vergangenen Jahres offiziell in Dienst gestellt wurden, sei die Territoriale Reserve um einen weiteren Baustein verstärkt worden. Die RSU-Kräfte sind in der Region verwurzelt. „“Das ist ein erheblicher Vorteil““, sagte Breitner. Die Kenntnis der Ansprechpartner bei den zivilen Mitstreitern wie Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Deutschem Roten Kreuz sei ein unschätzbares Pfund für schnelle Hilfe und Unterstützung durch die Bundeswehr.

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