Bayern schiebt U-Bahn-Schläger ab

5. Februar 2014 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Spyridon L., einer der Münchner U-Bahn-Schläger, der einen 76 Jahre alten Münchner kurz vor Weihnachten 2007 beinahe zu Tode geprügelt hatte, wurde heute aus der Strafhaft nach Griechenland abgeschoben. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: „Bayern schiebt straffällige Ausländer konsequent ab. Das gilt auch für EU-Bürger, die ihr Freizügig-keitsrecht aufs Gröbste missbrauchen. Solche Personen, die eine Gefahr für friedliche Bürger sind, haben bei uns nichts zu suchen.“

Der damals 17jährige Spyridon L. hatte kurz vor Weihnachten 2007 in einem Münchner U-Bahnhof gemeinsam mit einem 20jährigen türkischen Mittäter mit beispielloser Brutalität einen pensionierten, 76jährigen Schuldirektor zusam-mengetreten und zusammengeschlagen. Motiv für die Tat war eine Lappalie: Da Spyridon L. in der U-Bahn eine Zigarette rauchte, hatte das Opfer auf das allgemeine Rauchverbot hingewiesen. Nachdem der Rentner aus der U-Bahn ausstieg, folgten ihm die beiden Täter und schlugen den Pensionär aus Rache in der U-Bahn-Station brutal zusammen. Beide wurden 2008 zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Nachdem nun Spyridon L. den überwiegenden Teil seiner Freiheitsstrafe verbüßt hat, wurde er heute direkt aus der Haft nach Griechenland abgeschoben. Sollte er nach Deutschland zurückkehren, so droht ihm die sofortige Verhaftung und der Vollzug der Restfreiheitsstrafe. Sein türkischer Mittäter muss, sobald das Einverständnis der Staatsanwaltschaft vorliegt, mit der Abschiebung in die Türkei rechnen.

 

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