BDK plädiert für mehr Babyklappen in Brandenburg

2. Februar 2014 | Themenbereich: Brandenburg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) – Landesverband Brandenburg – hat im Zusammenhang mit der aktuellen Presseberichterstattung über die Einführung der sog. vertraulichen Geburt erneut mehr Babyklappen gefordert. Eine einzige im St. Josefs-Krankenhaus Potsdam sei für ein Flächenland wie Brandenburg deutlich zu wenig, sagte der BDK-Landesvorsitzende Riccardo Nemitz (40) am Wochenende. Gleichzeitig begrüßte er die Einführung der Möglichkeit zur vertraulichen Geburt im Verlaufe des Jahres. Ein entsprechendes Gesetz war noch durch die letzte Bundesregierung auf den Weg gebracht worden. Im Sommer vergangenen Jahres hatte auch der Bundesrat zugestimmt und damit den Weg für das Gesetz frei gemacht.

Nemitz: „Es darf nichts unversucht gelassen werden, die Anzahl der Kindstötungen zurückzudrängen, auch wenn Prävention schwierig ist. Hilfsangebote dürfen nicht gegeneinander aufgerechnet, sondern müssen als wichtige Puzzleteile für einen besseren Kinderschutz verstanden werden.“